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Baustart liegt in greifbarer Nähe

Schulleiterin Andrea Menzel (v. l.) schmiedet mit Kreistagspräsident Michael Stieber, Jens Brammann vom Behindertensportverein und Manfred Dachner, Vorsitzender des Petitionsauschusses des Landtags, Pläne.[KT_CREDIT] FOTO: P. Jasmer
Schulleiterin Andrea Menzel (v. l.) schmiedet mit Kreistagspräsident Michael Stieber, Jens Brammann vom Behindertensportverein und Manfred Dachner, Vorsitzender des Petitionsauschusses des Landtags, Pläne.[KT_CREDIT] FOTO: P. Jasmer

VonPaulina Jasmer

Endlich fließt die Million:
Ab Juni 2013 kann die
neue Sporthalle in der Robert-Blum-Straße
gebaut werden.

Neubrandenburg.Das Geld ist bewilligt: Das Schweriner Innenministerium wird an den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, als Träger des Überregionalen Förderzentrums mit Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung, eine Million Euro Fördermittel auszahlen. Und dieses Geld wird in den Neu- und Umbau der Turnhalle in der Robert-Blum-Straße fließen. Der offizielle Baustart soll der 19. Juni sein.
Dass die Gelder jetzt ausgereicht werden, freut Schulleiterin Andrea Menzel besonders. Eine jahrelanger Kampf um die Förderung (der Nordkurier berichtete) liegt hinter ihr und auch dem Freizeit- und Sportverein für Behinderte Neubrandenburg. Im Zuge der Kreisgebietsreform mit der wechselnden Verantwortlichkeit mehrerer Schulträgerschaften hatten sich die Verhandlungen und Bewilligungsverfahren in die Länge gezogen.
So sagen es Ratsherr Manfred Dachner (SPD), Vorsitzender des mit der Klärung des Turnhallen-Problems befassten Petitionsausschusses im Landtag, und Kreistagspräsident Michael Stieber (SPD), als sie den Werdegang zur Million aus Schwerin Revue passieren lassen. Aber ein langer Atem habe sich ausgezahlt, lobt auch Jens Brammann, Vorstandsmitglied und Koordinator des Behindertensportvereins. Während das Land eine Million Euro bereitstellt, kommt von der Stella-Schule eine Kofinanzierung. Denn zu dieser Schule gehört die nebenstehende Sporthalle inzwischen.
Das Gesamtvolumen des Bauvorhabens soll bei über zwei Millionen Euro liegen.
Ab Juni können ein neuer Fußboden, sanitäre Anlagen oder ein Tischtennisraum entstehen. Für den Bau ist allerdings das Votum des Kreistages am 3. Juni vonnöten.

Kontakt zur Autorin
p.jasmer@nordkurier.de

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