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Beerensträucher und Wiese werten Kita-Hof auf

Viele Hände regten sich am Sonnabend bei den Umgestaltungsarbeiten auf dem Burower Kita-Gelände. Hier werden Stachelbeer- und Johannisbeersträucher gepflanzt.  FOTO: Karl-Heinz Engel
Viele Hände regten sich am Sonnabend bei den Umgestaltungsarbeiten auf dem Burower Kita-Gelände. Hier werden Stachelbeer- und Johannisbeersträucher gepflanzt. FOTO: Karl-Heinz Engel

VonKarl-Heinz Engel

Auf dem Hof der Kindertagesstätte gedeihen neuerdings Blüh- und Beerensträucher. Eltern und Kita-Angestellte haben sie am Sonnabend gepflanzt.

Burow.Strömender Regen ging am Sonnabendvormittag über Burow nieder. Für die Erzieherinnen der JUL-Kita jedoch kein Grund, vom geplanten Arbeitseinsatz zu lassen. Gekommen waren auch etliche Eltern mit Regenjacken, Kapuzen und Gummistiefeln. Was erledigt werden müsse, werde erledigt, meinte eine Mutter und schnappte sich eine Schaufel. Sand für die neue Buddelkiste wurde gekarrt und fruchtbare Erde für die Sträucherpflanzung. Schwarze Johannisbeeren, Heidel-, Him- und Stachelbeeren, aber auch einige Ziersträucher säumen nun den Weg zum Kita-Eingang. „Die Beerensträucher liefern allesamt Vitaminspender. Sind sie reif, können unsere Kinder sie vernaschen“, sagte Kita-Leiterin Marion Kaßner. Die Kleinen würden zudem aus erster Hand beobachten können, wie sich Natur von den Knospen, über die Blüten bis zu den saftigen Früchten entwickelt. Das wecke Naturliebe.
Dass die Sträucher Wurzeln schlagen, darüber bestand bei allen Beteiligten kein Zweifel. „Bei soviel Wasser von oben müssen sie gedeihen“, zeigte sich Marion Kaßner überzeugt, zumal die Eltern in Sachen Pflanzung sehr fachkundig seien. Auch werde die Saat für die rund 30 Quadratmeter große Kräuterwiese im Bereich des alten Sandkastens prächtig auflaufen. Bei den Arbeiten anpacken wollte zunächst auch die fünfjährige Emma. Während des Regens zog sie es aber schließlich vor, sich im Beschäftigungsraum die Zeit zu vertreiben.
Bei der Umgestaltung des Kita-Geländes war schon in den vergangenen Wochen fleißig Hand angelegt worden. Krabbelhügel entstanden und eine Aussichtsplattform. Jetzt soll noch ein Hochbeet dazukommen. Noch fehlt aber etwas Material. „Wenn wir es besorgt haben, starten wir spontan einen weiteren Einsatz“, kündigte die Kita-Leiterin an.
Die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Natur hatte für die Umgestaltung der Außenanlagen 4000 Euro zur Verfügung gestellt. Vom Förderverein JUL gab es 3500 Euro. Der ortsansässige Gutsmilch Betrieb half zudem mit Technik aus. Die Kita betreut 60 Kinder und 30 Hortschüler. „Sie alle dürfen sich nun auf ein attraktiveres Kita-Gelände freuen“, so Marion Kaßner.

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