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Bestes Sprachtraining im Pub und bei Molly Malone

Ein Gruppenbild am Denkmal der schönen Fischhändlerin Molly Malone durfte bei der Dublin-Fahrt nicht fehlen. [KT_CREDIT] FOTO: T. Kellner
Ein Gruppenbild am Denkmal der schönen Fischhändlerin Molly Malone durfte bei der Dublin-Fahrt nicht fehlen. [KT_CREDIT] FOTO: T. Kellner

VonAnke Brauns

Einmal noch London, dann ist Schluss, sagt Gerd-Dietrich Dahse. Gerade war der 73-jährige Lehrer mit Englisch-Schülern der Volkshochschule zum fünften Mal auf Reisen.

Neubrandenburg.Das irische Volkslied von der schönen Fischhändlerin Molly Malone hat Gerd-Dietrich Dahse mit seinen Schülern in den Englisch-Kursen schon oft angestimmt. Aber so oft wie in den vergangenen Tagen hörte er es noch nie. Kein Wunder, er war mit Männern und Frauen aus vier Volkshochschul-Kursen in Dublin zu Besuch. Klar, dass da neben vielen Zielen in Stadt und Umgebung ein Abstecher zu Mollys Denkmal zum Programm gehörte – und das Lied wurde dort auch gesungen. Für Gerd-Dietrich Dahse war es die fünfte Sprachreise mit Schülern seiner Kurse. London, Dublin, Edinburgh und das schottische Hochland steuerte er mit ihnen an. „Meine Abschiedsfahrt im nächsten Jahr soll noch mal nach London gehen“, sagt der Neubrandenburger, der schon über 50 Jahre Lehrer ist (der Nordkurier berichtete). Aufhören will er dann aber nur mit den organisierten Reisen, der Volkshochschule bleibt er treu, solange es die Gesundheit zulässt.
Ein Glück, wo doch Kerstin Mansfeld erst im vergangenen Herbst in seinen Konversationskurs für Fortgeschrittene eingestiegen ist und auf jeden Fall weitermachen will. Die Leiterin der Kita „Windmühle“ will ihr Abi-Wissen wieder auffrischen und kann das auch beruflich gut gebrauchen. Denn die Einrichtung arbeitet teilweise zweisprachig, drei Mal pro Woche kommt beispielsweise eine ägyptische Kollegin, „die nur Englisch spricht“. Kerstin Mansfeld nutzte nun das Reiseangebot, um die Sprache zu üben. „Sie kam überall mit Leuten ins Gespräch“, lobt sie ihr Lehrer. Sie habe auch keine Angst, das Englische anzuwenden, so Kerstin Mansfeld, die eine von 32 Teilnehmern war. Bei super Wetter habe es zwar einen straffen Zeitplan für die Tage in Dublin gegeben, aber auch viel Freiraum. Am meisten habe sie das quirlige Leben in den Pubs mit Livemusik an jedem Abend begeistert. Dort gab es im Gedränge zwischen vielen fremden Leuten besonders oft Gelegenheit, Englisch anzuwenden.

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