Beschwerde kann man zwar noch einlegen, aber vom Wahlausschuss sind sie schon bestätigt: die Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen in Altentreptow und Pripsleben.
Altentreptow/Pripsleben.Wie immer die Wahl um den Chefsessel im Altentreptower Rathaus am 22. April auch ausgehen mag, eins steht jetzt schon fest: Das goldene Schild rechts von der Rathaus-Tür mit der Aufschrift „Stadt Altentreptow, Die Bürgermeisterin“ muss ausgewechselt werden. Denn für die nächsten Jahre wird ein Mann das Zepter übernehmen. Die Zulassung der drei bis zum Ablauf der Frist eingegangenen Wahlvorschläge hat der Wahlausschuss am Montag im Rathaus einstimmig abgesegnet. Damit gehen Johannes Waeller, Roland Bengelsdorf und Volker Bartl nun offiziell ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Johannes Waeller, den die CDU nominierte, Roland Bengelsdorf als Kandidat für das Bürgerbündnis Altentreptow (BBA) und Volker Bartl als Einzelbewerber mit CDU-Parteibuch hatten ihre Unterlagen fristgemäß und ohne Mängel eingereicht, so dass die Mitglieder des Wahlausschusses keinerlei Einwände hatten. Bis zum 8. März besteht nun noch die Möglichkeit, Beschwerde gegen die Beschlüsse des Wahlausschusses einzureichen, erklärte die stellvertretende Wahlleiterin Heike Schulz. Wenige Tage später werden die Wahlvorschläge im Amtskurier veröffentlicht. „Alles was danach folgt, liegt in der Hand des Wählers“, so Heike Schulz. Im Amtsblatt und dann auch auf den Wahlzetteln geht‘s bei der Reihenfolge der Kandidaten übrigens zwar alphabetisch zu, aber nicht nach den Namen der drei Bewerber, wie sie erläuterte. Vielmehr ist die Partei bzw. Wählervereinigung ausschlaggebend. Roland Bengelsdorf steht als BBA-Kandidat ganz oben, gefolgt vom CDU-Mann Waeller und dem Einzelbewerber Bartl. Bestätigt hat der Wahlausschuss auch den einzigen Bürgermeisterkandidaten für Pripsleben. Kai-Uwe Zirzow, der als erster Stellvertreter des zurückgetretenen Alfred Zadow auch jetzt die Amtsgeschäfte führt, hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Ich habe lange überlegt, aber einer muss es ja machen und wir möchten, dass die Gemeinde eigenständig bleibt“, begründet der 48-jährige Elektromonteur, der für die CDU antritt. Er habe mit seinem Chef Manfred Komesker darüber gesprochen. Und da der selbst Bürgermeistersei, habe er ihn bestärkt „und will mich unterstützen“.