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Erntestart: Ein Meisterschuss für den Gaumen

Neverin/Friedland.Die Spargelhütten sind geöffnet.
20 Mitarbeiter sorgen in Neverin dafür, dass der Spargel aus der Erde kommt. Mit Verspätung hat in diesem Jahr die Ernte begonnen, aber jetzt gibt es das Edelgemüse. Allein die Neveriner versorgen rund 20 Gaststätten und bieten den saisonalen Gaumenschmaus in sieben Hütten in Neubrandenburg an. Rund zwei Tonnen am Tag sind nötig, um alle zu versorgen, verdeutlicht Edwin Albrecht vom Spargelhof. Auf 24 Hektar wird derzeit geerntet. „Aber der lange Winter macht sich bemerkbar“, weiß der Spargelbauer. Die Dämme seien ausgekühlt, der Freilandspargel zeigt sich zurück haltend. Mit dem Spargel, der unter Folie wächst, könne die Ernte gesichert werden. Aus Rumänien und Deutschland kommen die Erntehelfer in Neverin. Mit dem „Schwetzinger Meisterschuss“ bietet der Hof unter anderem eine alte resistente Sorte an. Und mit „Ravel“ und „Gijnlim“ werden neue Sorten probiert. Bis Johanni, am 24. Juni, läuft die Ernte auf dem Spargelhof auf Hochtouren. Möglicherweise wird die Saison in diesem Jahr um eine Woche verlängert. Die Preise, so Edwin Albrecht, werden in der kommenden Woche fallen, wenn die Erträge größer werden.
Den Friedländer Spargel aus Güntersfelde gibt es direkt in der Stadt. Familie Preininger baut das Edelgemüse im Nebenerwerb an. Tochter Laura hat in diesem Jahr extra Urlaub genommen und sorgt gegenüber vom Netto seit Anfang der Woche für den Spargelverkauf.an

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