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Fachleute bewahren Mauer vor Verfall

Torsten Ehmke (l.) und Andreas Muskinis beheben in den nächsten Wochen die Schäden an der Stadtmauer. [KT_CREDIT] FOTO: D. Kleindienst
Torsten Ehmke (l.) und Andreas Muskinis beheben in den nächsten Wochen die Schäden an der Stadtmauer. [KT_CREDIT] FOTO: D. Kleindienst

Altentreptow.Mit einem Presslufthammer bearbeitet Torsten Ehmke die rote Backsteinmauer, die vom Brandenburger Tor abgeht. Nicht gerade eine Schonbehandlung, aber es ist zu ihrem Besten. „Irgendwann würde sie zerfallen und dann einstürzen“, sagt er. Der Baufachmann für Denkmale hat in dieser Woche zusammen mit seinem Kollegen begonnen, alle losen und kaputten Steine zu entfernen. Die Stellen werden ausgekratzt und neue Backsteine im sogenannten „Reichsformat“ eingesetzt. Anschließend wird alles neu verfugt. Circa sechs Wochen werden die Restaurierungsarbeiten dauern.
Bei der Mauer handelt es sich um die historische Einfriedung des ehemaligen Torhauses. Obwohl sie auf privatem Grund steht, übernimmt die Stadt einen Teil der Kosten. Da die Mauer in der Umgebung des Brandenburger Tores liegt, das ein wichtiges Denkmal ist, können dafür Städtebaufördermittel verwendet werden, sagt Christa Pietschmann vom Bauamt. Zumal die Restaurierung das Bild der Altstadt aufwerte. Der Hauseigentümer hatte sich bereit erklärt, die historische Mauer zu erhalten.dk

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