Der sechsjährige Julius hatte im Bethanien-Center seine Schwierigkeiten auf dem Nürburgring, aber im Formel-1-Simulator der Zwergenfeier-Agentur konnte ja glücklicherweise nichts passieren. [RS_CREDIT] FOTO: A. Brauns
Von unserem Redaktionsmitglied Anke Brauns
Nach der XXL-Limousine hat die Eventagentur Zwergenfeier nun erneut zugeschlagen. Ihr neuer Formel-1-Simulator ist für die nächste Zeit schon ausgebucht.
Altentreptow/Neubrandenburg.So ein Formel-1-Wagen ist verdammt schnell. Kaum ist er da, ist er schon wieder weg. Deshalb haben wohl auch nur wenige Menschen registriert, dass die Neuanschaffung der Eventagentur Zwergenfeier eingetroffen ist – der rote Flitzer ging gleich wieder auf Tour. Am Wochenende stand der Formel-1-Fahrsimulator im Rahmen einer Auto-Aktion im Neubrandenburger Bethanien-Center und ist inzwischen nach Berlin weitergerast. In der Region werde er wohl erst wieder bei der Aktion „NB mobil“ im Mai in Neubrandenburg an den Start gehen, schätzt Frank Schmidt von der Eventagentur. Er hofft aber, dass die Altentreptower sich spätestens beim Kindertag in der Stadt hinters Steuer setzen können. Das Unternehmen hatte zuvor auch schon einen Formel-1-Simulator im Programm. „Aber einen zum Aufblasen. Bei dem neuen ist die Resonanz viel größer“, so Schmidt. Der rote Schlitten ist zwar kein Neuwagen, aber eine Original-Karosse aus der Formel 1. „So wie in dem Simulator sitzt und fährt man auch in einem richtigen Formel-1-Wagen“, erklärt er. Gekauft hat ihn die Agentur samt einem langen Anhänger mit einer Art Kino-Box oben drauf, in der man dann wie in einem Formel-1-Studio sitzt. „Das ist vor allem bei Veranstaltungen im Freien gut, da hat man bei Regen ein Dach über dem Kopf“, sagt Frank Schmidt. Vermietet wird der Rennwagen, aus dem man auf einer Leinwand seine Fahrt über die Rennstrecke beobachtet, nur mit geschultem Personal. So stand auch den Besuchern im Bethanien-Center stets ein Helfer zur Seite, der die Gaspedale der Körpergröße anpasste und die richtige Rennstrecke einlegte: Nürburgring für Anfänger, für gute Fahrer auch mal Monaco. „Das ist die schwerste Strecke“, weiß Frank Schmidt, der schon die nächste Attraktion für das Unternehmen im Blick hat: Demnächst wird ein Fahrrad-Looping-Gerät angeschafft.