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Foto gibt Rätsel auf: Wer ist der fremde Soldat?

Burg Stargard.Wer ist der Mann auf dem Foto, das jetzt am Grabstein in der Stargarder Bahnhofsstraße steht? Mit dieser Frage richtete sich Christel Oppelt an den Nordkurier. Tatsächlich steht seit einigen Tagen an dem Soldatenfriedhof in der Nähe des Bahnhofs an einem der Gedenksteine für die dort begrabenen 18 Opfer von Krieg und Zwangsarbeit ein DIN A4-großes eingerahmtes Foto eines jungen Soldaten.
Das colorierte Foto entpuppt sich beim näheren Hinsehen als eine Farbkopie. Aber auch auf der Rückseite finden sich keine Hinweise, keine Daten oder irgendwelche Anhaltspunkte darüber, wer der Unbekannte ist oder wer das Bild dort hingestellt hat. Zudem sind rote Nelken an dem Denkmal niedergelegt worden.
Christel Oppelt ist das Foto am 2. Mai aufgefallen. Ob der Fremde eines jener Opfer ist, die namentlich auf dem Stein aufgeführt wurden, hat sie bis jetzt noch nicht recherchieren können. Auch bei den Burg Stargarder Linken fragte die Einwohnerin nach, selbst dort wusste niemand Näheres.
Die Burg Stagarderin Christel Oppelt kann sich noch daran erinnern, wie der Solatenfriedhof eingerichtet wurde. Als Kind habe sie erlebt, wie dort beigesetzt und die Grabsteine angelegt wurden. Ob nun jemand den Namen eines Verwandten auf dem Stein entdeckt und das Bild daraufhin aufgestellt hat, bleibt unwahrscheinlich. Vielleicht stehen auch vor mehreren russischen Soldatengräbern Anfang Mai solche Bilder. Wer weiß, wie das Foto und aus welchen Gründen in die Burg Stargarder Bahnhofstraße kam, der kann sich gern beim Nordkurier unter a.seidel@nordkurier.de melden.an

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