Neubrandenburg.Der neue Standort der Kreisverwaltung an der Hochstraße – in den ehemaligen Telekom-Bürohäusern – steht in Kritik. Hier sind das Sozialamt, die Ausländerbehörde und das Jugendamt untergebracht. Die Behindertenbeauftragte des Neubrandenburger Rathauses, Heike Beck-Helbing, monierte am Montagabend im Stadtentwicklungsausschuss, dass das Gebäude mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr schwer zu erreichen sei. Gerade für gehbehinderte und ältere Menschen sei das ein Problem. Wer mit dem Bus aus der Innenstadt komme, müsse am Lindetal-Center wieder eine Station zurückfahren, um unter der Brücke auszusteigen. Dort kommen auf die Besucher aber immer noch mehrere hundert Meter Fußweg zu. Im städtischen Bereich seien aber nur bis zu 300 Meter Fußweg für solche Ämter zulässig. Heike Beck-Helbing schlägt deshalb vor, dass das Gebäude künftig über die Sponholzer Straße mit der Buslinie 5 erschlossen wird. Das Problem sei nur, dass der Landrat sich nicht für die verkehrliche Erschließung zuständig fühle. Das sahen die Stadtvertreter anders: Der Landrat habe entschieden, „diese mobilitätsrelevanten Ämter“ in dieses Gebäude zu verlegen, also sei er auch verantwortlich, so der Tenor. Der Ausschuss will nun an den Landrat herantreten.as
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(sh)
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