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Gepflegtes Idyll gestört: Vandalen toben am See

Cammin.Die Camminer Bürgermeisterin Annett Stern ist sauer. Am See im Dorf haben Vandalen ihr Unwesen getrieben und die Gemeinde muss jetzt für den Schaden aufkommen. Ein Bild der Verwüstung haben die Randalierer zurückgelassen, zum Leidwesen für all jene, die das Idyll am See bei dem schönen Frühlingswetter genießen wollen.
Nazischmierereien haben die Vandalen hinterlassen, außerdem versuchten sie, Hakenkreuz und SS-Zeichen in einen Tisch zu ritzen.An der Vereinsscheune ist die Scheibe kaputt. Die Badeordnung steht nicht mehr in der Nähe des Wasser, sondern wurde kurzerhand ausgehebelt. Gemeindearbeiter Uwe Berke schüttelt nur den Kopf. „Das Ordnungsamt haben wir informiert. Die Polizei kommt ebenfalls vorbei“, sagt er. „Die Bänke hatten wir gerade repariert, jetzt sind sie wieder kaputt“, schimpft der Gemeindearbeiter. Das Holz von den Bänken landete im See oder an der Feuerstelle. Die Unholde haben rohe Kräfte walten lassen: Die Tischtennisplatte aus Beton ist zweigeteilt. Selbst vor dem Spielplatz haben die Randalierer nicht Halt gemacht. Mehrere Holzstreben wurden aus der Rutsche gerissen. Jetzt liegen sie auf dem Boden, lange Nägel ragen heraus. „Die Rutsche ist vorerst gesperrt“, bedauert Uwe Berke.
Am Camminer See gehören solche Vorfälle nicht zum Alltag. Aber auch Bürgermeisterin Annett Stern schimpft über die Randalierer, die keine Achtung vor dem haben, was die Gemeinde angeschafft hat. Denn an dem Gewässer könnte es so idyllisch sein. Die Badestelle ist hergerichtet, die Wiese gemäht, die Hecke geschnitten. Ein gepflegtes Objekt am See könnte die Gemeinde präsentieren... Jetzt muss Geld eingestellt werden, um die Schäden zu reparieren. Für Gemeindearbeiter Uwe Berke bleibt viel zu tun.an

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