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„Goldstücke“ kommen unter die Lupe

Peter Worseck vom Neubrandenburger Münzverein kann selbst einige Schätzchen vorzeigen. Alle, die ihre „Goldstücke“ mal unter die Lupe nehmen lassen möchten, können gern die Tauschbörse besuchen. [KT_CREDIT] FOTO: D. Skierke
Peter Worseck vom Neubrandenburger Münzverein kann selbst einige Schätzchen vorzeigen. Alle, die ihre „Goldstücke“ mal unter die Lupe nehmen lassen möchten, können gern die Tauschbörse besuchen. [KT_CREDIT] FOTO: D. Skierke

VonDana Skierke

Der Faszination des Geldes sind sie nicht erlegen, dennoch ist die klingende Münze das Steckenpferd der Mitglieder des Neubranden- burger Münzvereins. Nun laden sie zur Tauschbörse, bei der Interessenten auch ihre eigenen „Schätze“ bewerten lassen können.

Neubrandenburg.Wer Münzen besitzt, deren Wert er oder sie gern feststellen lassen möchte, der sollte sich den 7. Mai vormerken. Dann lädt der Neubrandenburger Münzverein e.V. zur Tauschbörse. Die ist offen für alle, die Medaillen, Papiergeld, Orden oder eben Münzen ihr Eigen nennen. Fachwissen oder Mitgliedschaft im Münzverein sind keine Voraussetzung für den Besuch dieser Börse. Im Gegenteil, die Veranstaltung ist für jene gedacht, die einmal den Wert ihrer „Schätze“ taxieren lassen wollen. Oder sogar Dubletten besitzen und tauschen möchten, erläutert Peter Worseck, der Schatzmeister im Verein ist. Die Tauschbörse am 7. Mai findet in der Gaststätte „Mecklenburger Stuw“, Ihlenfelder Straße 79, dem Vereinslokal, statt und beginnt um 19 Uhr. Eine Anmeldung wäre hilfreich, das ist telefonisch unter 0395 4699447 möglich.
Schatzmeister Peter Worseck ist seit 1990 Mitglied in dem Verein, der bereits 1967 gegründet wurde und derzeit 20 Mitglieder zählt. Die Fachgruppe Numismatik war zu DDR-Zeiten im Kulturbund integriert. Worseck entdeckte seine Leidenschaft für Münzen mit ungefähr 14 Jahren. Damals schenkte ihm sein Vater einen preußischen Sechsteltaler von 1804. „Der Mensch hat eine natürliche Scheu, außer Kurs gesetztes oder ausländisches Geld wegzuwerfen, er hebt es auf und sammelt“, erklärt Peter Worseck, der moderne und historische Münzen besitzt. Sein wertvollstes Stück ist ein Eindritteltaler von 1773. Die älteste Münze stammt aus der Zeit zwischen 1480 und 1503. Der Münzverein der Viertorestadt ist zudem Eigentümer eines Neubrandenburger Witten, der Anfang des 15. Jahrhunderts geprägt wurde. Wo in Neubrandenburg, darüber scheiden sich die Geister, weiß Peter Worseck. Die kollektive Anschaffung liegt natürlich in einem Bankschließfach.

Kontakt zur Autorin
d.skierke@nordkurier.de

www.nb-münzverein.de

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