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Hartes Pflaster für den weichen Fall

Das Betonpflaster ist hart genug, um weich zu fallen. Der Aikido-Nachwuchs zeigte beim dritten Hoffest der Rethra-Gruppe in der Fritz-Reuter-Straße, wie das funktioniert.  FOTO: Anett Seidel
Das Betonpflaster ist hart genug, um weich zu fallen. Der Aikido-Nachwuchs zeigte beim dritten Hoffest der Rethra-Gruppe in der Fritz-Reuter-Straße, wie das funktioniert. FOTO: Anett Seidel

VonAnett Seidel

Fernöstliche Kampfkunst, Lebensmittelproduktion und Catering – aus dem einstigen Tao-Zentrum ist die Rethra-Gruppe entstanden. Einmal im Jahr gibt’s die Angebote in geballter Form und vielleicht bald in Alt-Rehse.

Neubrandenburg.Wozu eine Matte, wo doch Betonpflaster hart genug ist, um weich zu fallen. Der siebenjährigen Ida macht es nichts, sich auf Steine fallen zu lassen. Und mit Verlaub, die Aikido-Kinder sehen dabei noch elegant aus. Kein Wunder, Ida ist seit drei Jahren dabei. Auch ihr Pendant Emily hat mit vier Jahren angefangen, bei der Tao-Schule Aikido zu trainieren. Am Sonnabend beim Rethra-Hoffest in Neubrandenburg präsentierten sie gemeinsam mit ihren Trainingskameraden ihr Können und ernteten eine Menge Beifall.
„Einmal im Jahr laden wir zu unserem Fest in die Fritz-Reuter-Straße ein“, berichtet Rethra-Entertainment-Geschäftsführer Karsten Nix. Dabei wird die Vielfalt, die hinter dem Namen steckt, präsentiert, Aikido, Qigong oder Tai Chi Chuan. Angebote für Erwachsene und Kinder hält das Tao-Institut bereit. An diesem Tag gibt es alles in geballter Ladung. Auf dem Hof freuen sich die Gäste über Kinderschminken, Akupressurmassagen, Bürogolf und verschiedene Händler. Ein Gaumenschmaus am Rethra-Grill gehörte ebenfalls dazu.
„Wir freuen uns über rockige Sounds von Marshall, alias Marcel Beuter, und die Unterstützung mehrerer Unternehmen und Privatpersonen an unserem Fest“, so Nix. Ob das Fest im nächsten Jahr in Alt Rehse stattfinden wird? „Wir hoffen“, hält er sich bedeckt. Die Rethra GbR möchte das Parkgelände in Alt Rehse übernehmen (der Nordkurier berichtete). Allerdings räumt der jetzige Betreiber, der „Tollense Lebenspark“, das Gelände bisher nicht freiwillig, obwohl der Eigentümer des Alt Rehser Parkgeländes an die Rethra GbR verkaufen will. Die „Lebenspark“-Betreiber würden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, heißt es.

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a.seidel@nordkurier.de

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