Nordkurier.de

In die Stadt geht’s künftig problemlos auf zwei Rädern

VonAnett Seidel

Mit freudigen Nachrichten sind die Trollenhagener in jüngster Zeit nicht gerade verwöhnt worden. Durch den Abzug der Bundeswehr bangen sie um die Existenz des Flughafens. Aber jetzt gab’s aus dem Bauministerium Geld für einen Radweg.

Trollenhagen.Grund zum Jubeln für die Trollenhagener. Für den Neubau des Radweges an der Kreisstraße 36 ist Geld bewilligt worden. Bauminister Volker Schlotmann hat Landrat Heiko Kärger jetzt einen Zuwendungsbescheid über den Abschnitt von Trollenhagen nach Neubrandenburg zukommen lassen. „Das ist eine gute Sache“, freut sich vor allem Trollenhagens Bürgermeister Peter Enthaler. „Aus dem Dorf machen sich einige Kinder mit dem Fahrrad auf den Weg zur Schule nach Neubrandenburg“, führt das Gemeindeoberhaupt nur ein Beispiel für jene an, die diese Nachricht besonders freuen wird. Es gebe zwar einen Radweg, der seinerzeit durch Mitarbeiter von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ausgebaut wurde, aber dieser sei äußerst anspruchsvoll zu befahren. An dem Neubau des Radweges von Trollenhagen nach Neubrandenburg wird sich die Gemeinde finanziell beteiligen. „Wir kommen für die Vermessungskosten und den Grundstückserwerb auf“, berichtet Peter Enthaler.
Wie es aus dem Landratsamt dazu heißt, ist der Bau des Radweges für 2013/2014 in Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt Neustrelitz vorgesehen. „Die Ausschreibung der Baumaßnahme kann jedoch erst erfolgen, wenn der Haushaltsplanentwurf 2013 vom Kreistag beschlossen und vom Innenministerium des Landes bestätigt wurde.“ Rund 220000 Euro werden für den Radweg investiert. Neben der Gemeinde trägt auch der Landkreis einen Anteil der Kosten. Rund 100000 Euro fließen aus dem Fördertopf des Landes. 580 Meter Radweg werden auf einer Breite von 2,50 Meter mit Asphalt und auf den Steigerungsstrecken mit Betonpflaster ausgebaut. Als Ausgleich für diesen Eingriff werden heimische Laubbäume und auf 381 Quadratmetern Strauchhecken gepflanzt.
Unterschiedliche Varianten seien für den Radwegebau diskutiert worden, erinnert Peter Enthaler. Unter anderem sei auch ein Weg entlang der Bundesstraße 96 im Gespräch gewesen.

Kontakt zum Autor
a.seidel@nordkurier.de

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×