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Kritik an Straßenöffnung

Neubrandenburg.Die Idee, den ehemaligen Miniaturenpark an der Külzstraße für Wohnbebauung zu öffnen, findet unsere Leserin Gisela Jäkel ungünstig und vor allem teuer. Denn der Boden dort sei sehr nass, um ihn bebaubar zu machen, sei ein großer Aufwand erforderlich, erklärte sie am Direkten Draht unserer Zeitung. Am besten wäre es, das Areal wieder für Erholungszwecke zu nutzen. Zudem werde in ihrem Freundeskreis die beabsichtigte Öffnung der Schillerstraße zum Engelsring hin eifrig diskutiert. Einmütig sei man der Meinung, dass diese Baumaßnahme unsinnig und zu teuer sei.
In dieser Meinung stimmt sie mit den Ratsherren Dieter Kowalick (Linke) und Hans-Jürgen Schwanke (CDU) überein. Die beiden Abgeordneten hatten in den vergangenen Wochen wiederholt erklärt, dass sie und auch andere Bürger mit diesem Projekt des Straßenbauamtes Neustrelitz nicht einverstanden seien. Ursprünglich sei nur eine zeitweilige Öffnung der Schillerstraße geplant gewesen, die bei Großereignissen im Kulturpark greifen würde. Im Normalfall aber sollte die Schillerstraße mit Pollern verschlossen werden. Andere Lokalpolitiker wie Joachim Lübbert (SPD), Manfred Riedel und Marco Messner (CDU) hingegen verteidigten beim jüngsten Betriebsausschuss die permanente Öffnung der Straße. Immerhin rede die Stadt schon seit Jahren davon, Innenstadt und See besser zu vernetzen. Mehr Verkehr als jetzt sei kaum zu erwarten, sagte Manfred Riedel.as

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