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Linden-Fällung in Grischow kritisiert

Grischow.Für Christine Stein ist es unerklärlich, warum nun auch die zweite Linde am Grischower Kita-Gebäude weichen musste. „Sie ist doch erst runtergeschnitten worden“, sagte sie gegenüber den Abgeordneten bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Grischow. Doch Bürgermeister Peter Driemecker und Gemeindevertreter Oliver Lups versicherten ihr, dass die Linde – obwohl sie gestutzt worden ist – nun doch weichen musste. Am daneben stehenden Gebäude hätten sich schon Risse bemerkbar gemacht.
Vor einigen Jahren sei deshalb schon die erste Linde gefällt worden. Jetzt habe sich die Gemeinde die Genehmigung für die Fällung geholt und sei dann zur Tat geschritten, so der Bürgermeister. Zum Zeitpunkt der ersten Fällung hätte für einen Baum aber mehr Gefahr im Verzug bestanden, beziehungsweise das Nachbargrundstück sei damals betroffen gewesen. Daher habe man die erste Linde entfernen müssen. Und nun habe die zweite Linde Schäden am Mauerwerk verursacht und ehe es noch schlimmer gekommen wäre, war die Gemeinde zum Handeln gezwungen, erklärte Peter Driemecker.
Während seiner Mitteilungen gegenüber den Gemeindevertretern betonte er aber, dass erst kürzlich vier kleine Linden neu gepflanzt worden seien – gleich in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses. Und die machten sich jetzt prima und würden gut wachsen und gedeihen, so das Gemeindeoberhaupt.pj

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