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Linke zweifeln an zivilem Flugplatz

Neubrandenburg/Trollenhagen.Am Montag wollen die Kreistagsabgeordneten über den Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen entscheiden. Dabei geht es um die Sicherung des Ersterwerbsrechtes der Flächen für den zivilen Fortbestand des Flughafens.
Die Kreistagsfraktion der Linken lehnt allerdings eine einseitige Orientierung auf die Nachnutzung als zivilen Flughafen ab. Das erklärte jetzt Peter Ritter, der nicht nur Kreistagsmitglied ist, sondern auch als Konversionsexperte der Linken-Landtagsfraktion gilt. Unter Konversion versteht man die Umnutzung ehemals militärischer Flächen. Es wäre nicht zu widersprechen, wenn es bei dem Ersterwerbsrecht ganz allgemein um Konversionsvorhaben ginge, so Ritter.
Der Blick zu anderen zivilen Flughäfen wie Laage, Heringsdorf oder Parchim zeige, dass keiner ohne finanzielle Zuschüsse des Landes oder von Kommunen auskomme. Es dürfe bezweifelt werden, dass das Land den Flughafen Trollenhagen großzügig unterstützen werde und im Landkreis sowie in der Stadt Neubrandenburg klemme es ohnehin an allen Ecken und Enden.
Ritter bezweifelt, dass das Thema Trollenhagen in der Arbeitsgruppe für Konversion ausreichend diskutiert worden sei. Man sollte nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun.as

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