Nordkurier.de

Mieter greifen zur Schippe

Auch in der Oststadt gab es für die Neuwoba-Frühjahrsputzer nach getaner Arbeit ein kulinarisches Dankeschön.
Auch in der Oststadt gab es für die Neuwoba-Frühjahrsputzer nach getaner Arbeit ein kulinarisches Dankeschön.

VonSilvio WittundAnett Seidel

Den Dreckecken zu Leibe rücken und fürs Allgemeinwohl zu Harken und Hacken greifen, war das Motto des Wochenendes.

Neubrandenburg.Stell dir vor, du willst putzen und niemand hilft. Dieses Gefühl hatten Annemarie Petzel und Andreas Vogel vom Städtischen Immobilienmanagement (SIM). Die Stadt hatte zum Frühjahrsputz gerufen und unter anderem den Spielplatz in der Ravensburgstraße als Schwerpunkt auserwählt.
Doch die Harken und Hacken blieben ungenutzt liegen. Dem Aufruf der Stadt folgte in der Ravensburgstraße niemand. „Es ist schon enttäuschend, weil immer wieder über illegale Müllstellen und Dreck in der Stadt geschimpft wird“, meinte dann auch Andreas Vogel. Viel Geld müsse investiert werden, um diese Schandflecke zu beseitigen.
Mit dem Aufruf zum Frühjahrsputz nutze die Stadt die Gelegenheit, um die Einwohner in ihren Vierteln zum Anpacken zu animieren. Massen von Helfern haben die Verantwortlichen dabei nicht erwartet. Im Vorfeld seien keine Anmeldungen eingegangen. Und auch in den vergangenen Jahren sei die Resonanz auf den Frühjahrsputz bereits äußerst verhalten ausgefallen, bestätigte Andreas Vogel.
Auch die Neubrandenburger Wohnungsgenossenschaft (Neuwoba) lud zum mittlerweile traditionellen Frühjahrsputz. An elf Standorten war man in den Stadtgebieten und in Penzlin zu Gange. Koordiniert wurden die Aktivitäten beispielsweise in der Ost- beziehungsweise in der Südstadt durch die dortigen WEA-Treffs. „Insgesamt waren rund 100 Genossenschaftsmitglieder bei der Aktion dabei“, zeigte sich Neuwoba-Vorstandssprecher René Gansewig am Rande des Geschehens zufrieden und dankte den Akteuren.
Unterstützt wurden die freiwilligen Helfer von Mitarbeitern der Unternehmensgruppe. Neben dem Reinigen von Hecken, Gehwegen und Parkplätzen hat man vor den Häusern in der Allendestraße und in der Neustrelitzer Straße auch Blumenpflanzen in die Erde gebracht. Stiefmütterchen, Bärenfell und Efeu sorgen hier nun für grüne und bunte Farbtupfer. Ebenfalls traditionell gab es während des Frühjahrsputzes ein gemeinsames Frühstück und Mittagessen.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×