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Nach dem Treffen ist vor der Wihnacht

Altentreptow.Sie meinen, Weihnachten sei noch weit entfernt? Weit gefehlt. Bei Peer Utech hat sich nach dem Oldtimertreffen eine Händlerin schon für das erste Adventswochenende angemeldet. Dann soll es – so wünschen es sich der Unternehmer und einige Gleichgesinnte – wieder eine „ Wihnacht“ im Speicher geben, die sich aber von der Innenstadt bis zum Einkaufszentrum an der Südkreuzung zieht (der Nordkurier berichtete). „Jetzt mach’ ich aber erst mal ein bisschen Baumarkt zwischendurch“, meint der Chef des Profi-Baumarktes lachend.
6300 Besucher haben Peer Utech und seine Mitstreiter beim Oldtimertreffen gezählt. Dass der Platz auch angesichts von über 500 Ausstellern knapp wird, ist ihm bewusst. „Aber der Ort ist alternativlos, wir haben keinen anderen geeigneten Platz und sind froh, dass wir alle Flächen nutzen können, die wir jetzt haben“, erklärt er.
Bei der Ausfahrt durch Altentreptow wehte die Wanderfahne, die alljährlich für Fahrzeuge vergeben wird, die mit besonders viel Liebe und Aufwand saniert wurden, noch hinter der KrAZ-Zugmaschine des Kriesowers Michael Korczak, der diesmal einen alten Bagger aufgeladen hatte. Er bekam sie im Vorjahr für eine Schneefräse vom Typ ZIL 157. Im den kommenden Monaten kann sie der Besitzer eines deutlich kleineren Fahrzeugs stolz flattern lassen. Peer Utech übergab die Fahne an Familie Voigt aus Neubrandenburg, die mit einem Trabant Kübel samt Campinganhänger angerollt waren. „Das ist so schön ostalgisch, das bewundern wir schon seit Jahren“, begründet Utech. Hinterm Fenster des Anhängers grüßen Pittiplatsch, Schnatterinchen und Herr Fuchs, davor ist das alte MIFA-Fahrrad festgemacht. Ein Blick durchs Fenster zeigt die Original-DDR-Bettwäsche.ab

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