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„nany“ wird nicht allein gelassen

Marco Hammer von der TFA erläuterte den Teilnehmern der Abschlussveranstaltung, wie man das „nany“-Netzwerk (rechts die Webseite) aufrechterhalten und ausbauen will. [KT_CREDIT] FOTO: Silvio Witt
Marco Hammer von der TFA erläuterte den Teilnehmern der Abschlussveranstaltung, wie man das „nany“-Netzwerk (rechts die Webseite) aufrechterhalten und ausbauen will. [KT_CREDIT] FOTO: Silvio Witt

Die Förderphase für das Projekt „nany“ ist abgelaufen. Die entsprechende Plattform bleibt aber weiterhin online. Diesbezügliche Pläne wurden kürzlich vorgestellt.

Neubrandenburg.Es ist ein Phantasiename – „nany“. Nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Ausdruck für ein Kindermädchen, der Nanny. Doch Parallelen gibt es vielleicht doch, denn „nany“ will ebenfalls unterstützen. Das machten Marco Hammer und Andrea Schult von der TFA – Trainings- und Fortbildungsakademie GmbH – kürzlich auf der Abschlussveranstaltung des Projektes deutlich.
„Als wir vor zwei Jahren in einem ersten Brainstorming Ideen für ein Netzwerk der Alleinerziehenden sammelten, wussten wir noch nicht, wohin die Reise geht“, sagt Marco Hammer. Mit der Idee einer Internet-Plattform, die bestehende Netzwerkstrukturen online widerspiegelt und hilft, diese auszubauen, bewarb man sich im Bundesministerium für Arbeit und Soziales um entsprechende Mittel aus dem Programm „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“. Insgesamt sechs Projekte in Mecklenburg-Vorpommern bekamen grünes Licht aus Berlin, verdeutlichte Andrea Schult auf der Abschlussveranstaltung.
In den zurückliegenden zwei Jahren wurde schließlich die Plattform www.mein-nany.de aus der Taufe gehoben und ins Netz gestellt. Rund 600 Besucher stöbern hier monatlich im Veranstaltungskalender, dem Marktplatz oder suchen nach Ansprechpartnern und den entsprechenden Kontaktdaten. Ein Forum ging erst kürzlich auf der Homepage an den Start. „Wir sind da noch in den Kinderschuhen, aber durch eine stärkere Vernetzung und die neu angesiedelte Moderation wollen wir das Forum nutzergeneriert voranbringen“, erläuterte Marco Hammer den Gästen aus Vereinen, Verbänden und Organisationen.
Damit gab er gleich einen Ausblick auf Kommendes. Denn obwohl die Förderphase des Projektes zu Ende ist, soll die Plattform weiter bestehen bleiben und wachsen. Gelingen soll dies mit einer Kooperation zwischen Unternehmen und den Netzwerkpartnern. Symbolisch stand daher auch die Neuwoba – Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft – als Gastgeber der Abschlussveranstaltung zur Seite. Vorstandssprecher René Gansewig verdeutlichte in seinen Begrüßungsworten, dass sich der gesellschaftliche Anteil der Alleinerziehenden selbstredend auch bei den Mieterinnen und Mietern des Wohnungsunternehmens widerspiegelt. Auch sein Unternehmen versuche darauf verschiedentlich einzugehen. Die WEAtreffs mit ihren vielfältigen Angeboten haben sich daher auch auf der Homepage registriert.
Die TFA will nun Unternehmenspartner für die Plattform gewinnen, die mit Werbeanzeigen die Finanzierung unterstützen oder selbst kostenfrei Angebote auf „nany“ unterbreiten beziehungsweise nutzen. Die Fäden hierfür laufen in der Bürogemeinschaft commandante zusammen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon
0395 5674444.nk

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red-neubrandenburg@nordkurier.de

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