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Neue Ermittlungen gegen Beate Zschäpe in Erfurt

Unabhängig vom Münchner NSU-Prozess ermittelt die Erfurter Staatsanwaltschaft in einem neuen Verfahren gegen die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe. Es werde dem Anfangsverdacht des versuchten mittäterschaftlichen Mordes nachgegangen, sagte die Erfurter Oberstaatsanwältin Anette Schmitt-ter Hell. Hintergrund ist ein Streit auf dem Erfurter Bahnhof am Silvesterabend 1996 zwischen zwei Brüdern aus Hamburg sowie zwei Männern und einer Frau. Dabei sollen Schüsse auf die Brüder abgegeben worden sein. Nach dem Auffliegen des rechten Terror-Trios hatten sich die Brüder im Sommer 2012 beim Bundeskriminalamt gemeldet, weil sie das Trio wiedererkannt haben wollen. Die Brüder hatten nach dem Vorfall laut MDR aus Angst vor Repressionen keine Anzeige gestellt.

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