Nordkurier.de

Nicht alle Tiere haben so viel Glück wie Jack

Terrier Basra freut sich mit Vincent, Sven, Steve und Lena über die mitgebrachten Leckerli. [KT_CREDIT] FOTO: Maike Mattern
Terrier Basra freut sich mit Vincent, Sven, Steve und Lena über die mitgebrachten Leckerli. [KT_CREDIT] FOTO: Maike Mattern

Von einem Besuch im Tierheim haben ZISCH- Reporter eine Menge zu berichten.

Neubrandenburg.Wir staunten nicht schlecht, als uns am Wandertag zum Tierheim Neubrandenburg gleich an der Eingangspforte ein kleiner Jack-Russell-Terrier entgegensprang und uns begrüßte. Seine Besitzerin, die langjährige ehrenamtliche Tierheim-MitarbeiterinKerstin Draeger,erlaubte es ihrem „Liebling“, dass er von uns gestreichelt werden durfte.
Vor elf Jahren war Jack auch ein Bewohner des Tierheimes und hatte das Glück, ein neues, schönes Zuhause zu finden. Während Jack im Hof warten musste, führte uns Kerstin Draeger durch das Haus und erzählte so manche Geschichte von den 43 beziehungsweise 18 untergebrachten Katzen und Hunden. Wir haben Einblicke in das Halten der Tiere bekommen. Mit unseren Fragen bombardierten wir Kerstin Draeger.
Wie oft werden die Hunde „Gassi“ geführt? „Kann man die Katzen streicheln?“, wollte Vincent wissen. Und: Trinken die Katzen nur Milch? Für Sven war wichtig, wie viel Nahrung die Tiere konsumieren und wie oft sie am Tage gefüttert werden. Auf all unsere Fragen erhielten wir eine Antwort.
So erfuhren wir, welche Menge Futter täglich verzehrt werden. Unsere Vorstellungskraft reichte gar nicht aus, uns auszumalen, wie viel 6,5 Kilogramm Trockenfutter oder 1 bis 2 Kilogramm Nassfutter für die Hunde oder 16 Dosen und 6 Becher Trockenfutter für Katzen sind. Deshalb waren wir ganz stolz, dass wir mit einer kleinen Futterspende zum Wohl der „Heimtiere“ beitragen konnten. Ein Dank geht daher an unsere Eltern, die dies ermöglichten, besonders auch an Vincents Mutti, die uns das Futter per Auto zum Tierheim brachte.
Der krönende Abschluss war ein Spaziergang mit Jack und seiner Freundin Basra – einem Pit Bull Terrier. Wir mussten uns bremsen, denn jeder wollte Jack an der Leine führen. Auch Lena sagte: „Jetzt bin ich aber dran.“ Sie war dann stolz, diesen Mut aufgebracht zu haben.
Ja, und dann merkten wir, wie wichtig eine gute Erziehung des Hundes und eine Kommandosprache sind, denn nicht immer machte der Hund das, was wir gern wollten.
Klasse MS 3,
Kranichschule Neubrandenburg

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×