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Nur fürs kneippsche Tretbecken fehlt das Geld

Die Krippenkinder in der Trollenhagener Kita mit ihren Erziehern.  FOTO: Anett Seidel
Die Krippenkinder in der Trollenhagener Kita mit ihren Erziehern. FOTO: Anett Seidel

Trollenhagen.Salat, Möhren und Radieschen wollen die Kinder der Trollenhagener Kita ernten. Außerdem wachsen Obstbäume auf dem Hof. Paradiesische Zustände sind bisher zumindest auf den Plänen zu Papier gebracht. Und diese sollen nun in die Tat umgesetzt werden.
Morgen kommt eine Baufirma zu den Knirpsen nach Trollenhagen und wird mit den ersten Arbeiten zur Umgestaltung des Kindergartengeländes beginnen. Am Sonnabend hofft das Team um Kitaleiterin Katrin Kleinwächter auf viele fleißige Hände der Eltern. Der Förderkreis JUL investiert rund 13 000 Euro in Trollenhagen. „Wir haben Fördergelder dafür beantragt“, berichtet die Kitaleiterin. Mittel der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung liegen bereit. Der Optiker Fielmann sponsert die Pflanzen. Die Gemeinde Trollenhagen und der Träger sind ebenfalls an der Finanzierung beteiligt. „Nur für das geplante Kneipp-Tretbecken ist die Finanzierung nicht gesichert“, verdeutlicht Katrin Kleinwächter. „Sponsoren dafür heißen wir herzlich willkommen.“ Die Leiterin weiß, wovon sie spricht. Sie ist anerkannte Kneipp-Gesundheitserzieherin und möchte umsetzen, was sie in der Ausbildung gelernt hat.
Jetzt freut sich das dreiköpfige Erzieherteam aber auf die Umsetzung der Pläne. Der vorhandene Gemüsegarten werde genutzt. Hochbeete auf Kinderhöhe sollen entstehen. Von einer grünen Fakultät oder einem grünen Klassenzimmer ist auf den Plänen zu lesen. „Wir können unsere Angebote nach draußen verlegen, die Natur erklären“, erklärt die Leiterin. Zu den Obstbäumen werden sich Beerensträucher hinzu gesellen. Hangelstrecken, Balancierstämme und Röhrentelefon sollen das Spielen noch interessanter machen. Spielmulde und Barfußpfad komplettieren die Angebote auf dem Hof.
Die Vorbereitungen zur Umgestaltung laufen länger als ein halbes Jahr. Katrin Kleinwächter hat die Ideen ihrer Abschlussarbeit zur Kitaleiterin in den Plänen zusammen gefasst. Das Ingenieurbüro für Landschafts- und Freiraumplanung hat die Pläne in die richtige Form gebracht. Die 27 Kinder dürfen jetzt gespannt sein.an

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