Röckwitz.„Große Sprünge kann sich die Gemeinde nicht leisten“, sagte Bürgermeister Manfred Komesker (CDU), als es bei der Gemeindevertretersitzung um den Haushalt ging. Dennoch kann die Gemeinde Röckwitz einige kleine Investitionen tätigen und einen ausgeglichenen Etat für das Jahr 2012 vorweisen. Die Gemeindevertreter hielten sich in den letzten Jahren mit größeren Baumaßnahmen immer mit Blick auf die angespannte Kasse zurück, betonte der Bürgermeister. Nun aber seien drei Baumaßnahmen unabwendbar: zwei Kleinkläranlagen, die Renovierung der Gützkower Bushaltestellen und des Heimatmuseums. Die Wartehäuser im Ortsteil Gützkow sind in sehr schlechtem Zustand, weil der Holzrahmen verwittert ist. Die Gemeinde muss die Balken austauschen, sagte Komesker. Auch das Heimatmuseum müsse dringend renoviert werden. Für eine komplette Sanierung fehlt der Gemeinde aber das Geld, so dass nur das Nötigste repariert werden kann. Bei allen drei Investitionen stehen die genauen Summen noch nicht fest, weil die Angebote noch nicht eingegangen sind. Der Haushalt sieht sogar eine kleine Sonderrücklage in Höhe von 7600 Euro für Fehlbeträge vor. Ob die Gemeinde aber das Geld wirklich auf die hohe Kante legen kann, ist noch ungewiss. Mit der Umstellung der Haushalte auf die Doppik wurde das Vermögen der Dörfer bewertet. In Röckwitz ist das Prozedere noch nicht abgeschlossen, so dass sich die Höhe der Abschreibungen noch verändern kann und der kleine Überschuss eventuell gebraucht wird.ot
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