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Pack‘ die Badehose ein! Seen in MV auf Sterne-Niveau

Voller Freude hinein ins kühle Nass. Im Land braucht keiner beim Sprung ins Wasser Bedenken haben. [KT_BU] [KT_CREDIT] FOTO: Stefan Sauer
Voller Freude hinein ins kühle Nass. Im Land braucht keiner beim Sprung ins Wasser Bedenken haben. [KT_BU] [KT_CREDIT] FOTO: Stefan Sauer

VonUdo Roll

Das Badeland lockt zu Beginn der Sommersaison mit klaren Seen und sauberen Stränden.
An neun von zehn Badestellen erwartet Gäste eine ausgezeichnete Wasserqualität. Nur in einem See sollte man besser nicht baden gehen.

Neubrandenburg/Schwerin.Ein Strand mit feinem Sand, gepflegter grüner Wiese und obendrein drei Sterne für die Wasserqualität – Badegast, was willst du mehr. Das Augustabad am Ostufer des Neubrandenburger Tollensesees hat für seine Wasserqualität die Top-Note erhalten und gehört damit im Land zu den Badestellen mit bester Sauberkeit. Das geht aus der am Donnerstag vorgestellten Karte zur Badewasserqualität in MV hervor. „Unser Badewasser hat auch in diesem Jahr eine hervorragene Qualität. Beinahe 90 Prozent unser Badegewässer werden als ausgezeichnet eingestuft“, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) bei der Vorstellung der Ergebnisse.
Insgesamt erhielten 435 Badestellen an Seen, Flüssen und Küste drei Sterne für beste Sauberkeit. Auch an den mit rund 58 Metern tiefsten See im Land, dem breiten Luzin bei Feldberg, wurde die Bestnote vergeben. Teilweise beträgt die Sichtweite dort bis drei Meter. Doch auch in den als gut oder ausreichend klassifizierten Badestellen bestehen laut Sozialministerin keine gesundheitlichen Gefahren. „Der Badespaß ist ungetrübt“, versicherte Manuela Schwesig.
Lediglich der Neuhofer See in der Sternberger Seenlandschaft ist aufgrund hoher bakterieller Belastungen zum Baden derzeit ungeignet. „Die Verunreinigung hängt mit der großen Zahl von Wasservögeln zusammen, die dort brüten“, teilte eine Sprecherin des Sozialministeriums dazu mit.
Die landesweit 487 Badestellen – 326 an Seen, 155 an der Küste und weitere an Flüssen, werden von Anfang Mai bis Mitte September regelmäßig überprüft. Erstmals können sich Badegäste laut Sozialministerin auch über eine kostenlose App per Smartphone über die aktuelle Situation an den Badestränden im Land informieren.
Gewöhnungsbedürftig kommt dagegen die Badewasser-Karte im Internet daher. In früheren Versionen waren die Badestellen blau, grün sowie rot markiert und gaben somit bereits auf den ersten Blick Auskunft über die Wasserqualität. Mittlerweile gibt es nur noch blaue Punkte. Informationen über die Wasserqualität erhalten die Nutzer erst, wenn sie die entsprechende Badestelle anklicken.

Kontakt zum Autor
u.roll@nordkurier.de

www.badewasser-mv.de

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