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Platz für kleine Gärtner und Ausgucker

Mitarbeiter einer Landschaftsbaufirma haben in einer Ecke des Spielplatzes eine Beobachtungsplattform aufgebaut. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns
Mitarbeiter einer Landschaftsbaufirma haben in einer Ecke des Spielplatzes eine Beobachtungsplattform aufgebaut. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns

Burow.Die „Tollenseknirpse" kommen derzeit besonders gern in ihren Burower Kindergarten. Denn sie erleben hautnah mit, wie sich ihr Spielplatz verändert. Mitarbeiter einer Landschaftsbaufirma haben Krabbelhügel für die Kleinsten geformt, in einer Ecke eine Beobachtungsplattform aufgebaut, von der die Kinder bis zur Landesstraße gucken können, eine Rufanlage und ein Hochbeet angelegt. Morgen Vormittag sind alle Eltern aufgerufen, in einem Arbeitseinsatz das Werk zu vollenden, Beeren- und Blühsträucher zu pflanzen, eine Wildblumenwiese anzulegen, Sand in den Sandkästen auszutauschen. Kita-Leiterin Marion Kaßner hofft dabei auf rege Beteiligung.
Sie ist froh, dass dank der „Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung“ die schrittweise Umgestaltung der Außenanlagen fortgesetzt werden kann. Da Naturverbundenheit und das eigene Erleben im Konzept der Einrichtung im Mittelpunkt stehen, solle sich das auch auf dem Spielplatz widerspiegeln, erklärt Marion Kaßner. So können die Mädchen und Jungen unter anderem auf dem Hochbeet selbst säen und pflanzen, Beeren und Äpfel ernten. Etwa 4000 Euro habe die Stiftung gegeben, die Förderkreis JUL gGmbH als Träger steuerte 3500 Euro zu. Der Burower Gutsmilch-Betrieb habe Technik zur Verfügung gestellt, „wofür wir sehr dankbar sind“. Rund 60 Kinder werden in der Kita betreut, dazu kommen 30 Hortkinder in der Schule.ab

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