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Rennstrecke für „Landmäuse“ in Arbeit

Fleißige Väter beim Einsatz: Die Kita-Kinder bekommen einen Rollerweg. [KT_CREDIT] FOTO: S. menzel
Fleißige Väter beim Einsatz: Die Kita-Kinder bekommen einen Rollerweg. [KT_CREDIT] FOTO: S. menzel

Siedenbollentin.Der im Vorjahr gegründete Förderverein der Kita „Landmäuse“ in Siedenbollentin hat am Wochenende bei einem Arbeitseinsatz in der Einrichtung das erste Projekt angepackt. Väter und Mütter begannen mit dem Bau eines rund 35 Meter langen Weges um den Sandkasten. Dabei wurden mit Spaten und Bagger Gräben ausgehoben. Die Eltern füllten sie mit Schotter und brachten Bordsteine in die Erde. Einige Tage später soll der fast ein Meter breite Weg gepflastert werden, kündigte Fördervereinsmitglied Ines Radloff an.
Die Arbeiten machten sich notwendig, weil die Kinder mit ihren Fahrzeugen nicht so recht vorwärts kamen, die Wege seien „ausgefahren“. Da Verkehrserziehung in diesem Jahr ein Schwerpunktthema ist, wurde für das Projekt „reichlich Geld“ zusammengetragen, erklärte Ines Radloff. Betriebe hätten das Vorhaben als Sponsor unterstützt. Der Arbeitseinsatz ging mit Grillen zu Ende, die Bratwürste dafür spendierte die Gaststätte in Werder.
Die vier Erzieherinnen der Einrichtung betreuen insgesamt 40 Mädchen und Jungen, von Krippen- bis Hortkindern. Sie würden sich in der Einrichtung sehr wohl fühlen, meinte Ines Radloff. Ihr vierjähriger Sohn Thies besucht die Kita. Sie schätzt an den Erzieherinnen besonders den tollen Umgang mit den Kindern. Da sei doch klar, dass man helfen möchte, noch bessere Bedingungen für die „Landmäuse“ zu schaffen. Mitglieder des Fördervereins sind auch dabei, wenn in der Kita Ostern, Kindertag oder Weihnachten gefeiert wird.sim

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