Die Ausfahrt der Teilnehmer zum Sommerdreschfest in Rühlow hatte so viele Teilnehmer wie noch nie. [KT_CREDIT] FOTO: Bärbel Gudat
Von unserem RedaktionsmitgliedBärbel Gudat
Alljährlich im Juni lädt die Dorfgemeinschaft für ländliches Brauchtum in Rühlow zum Sommerfest auf ihr Vereinsgelände ein. Ein Höhepunkt war wieder die Ausfahrt der Teilnehmer.
Rühlow.Er habe seinen Kommilitonen in Leipzig vom Rühlower Sommerdreschfest als dem Fest der Feste vorgeschwärmt, erzählte Holger Wuschke am Wochenende. Den meisten sei jedoch nicht klar gewesen, dass das richtige Dreschen noch ausstehe. Für den waschechten Rühlower und Sohn des Vereinsvorsitzenden ist der Termin sozusagen noch immer gesetzt. Schließlich wird beim Sommerdreschfest jede Hand gebraucht. Holgers Domäne als Mathefan ist schon seit Jahren die Kassierung. Wie üblich bildeten sich an den Kassenhäuschen vor allem an den Vormittagen lange Schlangen. Der Besucheransturm beim Sommerdreschfest der Dorfgemeinschaft für ländliches Brauchtums ist stets groß, vor allem wenn die Ausfahrten aller Teilnehmer bevorstehen. Sie erwiesen sich auch diesmal als Höhepunkt. „Es war der bislang längste Umzug der Teilnehmer“, sagte Vereinsvorsitzender Ralf Wuschke, der mit seiner Frau Birgit auf dem „Hanomag“ den Umzug durchs Dorf anführte. Die Rückfahrt habe sich immer wieder verzögert, weil ihnen noch Maschinen entgegenkamen. „Im nächsten Jahr müssen wir sie mal zählen.“ Technikfans kamen auf jeden Fall in Rühlow auf ihre Kosten. Die Frauen des Vereins hatten für ausreichend Süßes und Deftiges zum Fest gesorgt. Der selbstgebackene Kuchen fand wieder ausreichend Fans, ebenso die Matjesfilets und die Rollmöpse aus eigener Produktion. Kontakt zur Autorin: b.gudat@nordkurier.de
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