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Schandfleck verschwindet langsam

Silvio Krall von der Firma Munziger demontiert die Asbestplatten auf den Garagen in der Warliner Straße. Als nächstes rücken die Bagger an.  FOTOs: Paulina Jasmer
Silvio Krall von der Firma Munziger demontiert die Asbestplatten auf den Garagen in der Warliner Straße. Als nächstes rücken die Bagger an. FOTOs: Paulina Jasmer

VonPaulina Jasmer

Bagger rücken in den nächsten Tagen dem Garagenkomplex in der Warliner Straße zu Leibe. Aber erst einmal mussten Asbestplatten ordnungsgemäß entsorgt werden.

Neubrandenburg.Das Wetter hat mit den Plänen des Städtischen Immobilienmanagements (SIM) nun endlich ein Einsehen: Mit einigen Wochen Verzögerung hat der Abriss der rund 60 Garagen in der Warliner Straße begonnen. Dies teilt Peter Juhlmann, technischer Sachbearbeiter beim SIM, auf Nordkurier-Nachfrage mit.
In den ersten Tagen sei von der beauftragten Firma jedoch zunächst Handarbeit gefragt gewesen. Denn die Asbestplatten in den Garagen müssen ordnungsgemäß zusammengepackt und entsorgt werden, so Peter Juhlmann. Dass sich seit der Beräumung der Fläche von Sondermüll Ende des vergangenen Jahres wieder einige „Ferkel“ fanden, die ihren Unrat in der Warliner Straße ablegten, sei natürlich ärgerlich. Allerdings sei diese illegale Müllentsorgung bei weitem nicht in der Größenordnung vollzogen wie noch im Herbst 2012 zu sehen war (der Nordkurier berichtete). Nach der Beräumung der Fläche wurden damals dann Betonplatten gestapelt, die Umweltsünder daran hindern sollten, zumindest die Garagengasse zu passieren, um dort versteckt ihren Müll zu entsorgen.
In jüngster Vergangenheit hatten die Umweltsünder dann aber eher kurzen Prozess gemacht und ihren Müll gleich hinter den Betonplatten abgekippt. Aber der ist nun wiederum entsorgt worden - wieder auf Kosten der Stadt.
Jetzt sollen laut Peter Juhlamnn die Bagger anrücken, die den Garagenkomplex dem Erdboden gleich machen werden. Dieser Abriss wird die Stadt noch einmal 25 000 Euro kosten. Schon die Beräumung der Fläche im Winter hatte 50 000 Euro verschlungen. Bis Ende April sollen die Abrissarbeiten abgeschlossen sein, stellt Peter Juhlmann in Aussicht.

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p.jasmer“@nordkurier.de

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