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Schillerstraße wird im Sommer saniert

Neubrandenburg.Das Rathaus plant den Baubeginn für die Sanierung der Schillerstraße für den 1. Juli. Das Ende ist für den 30. November vorgesehen. Nur zwei Bürger hätten vorab ihre Bedenken gegenüber dem Rathaus vorgetragen, hieß es jetzt im Betriebsausschuss der Stadt. Einer habe die grelle, weil zu dicht an den Häusern angelegte Straßenbeleuchtuing moniert. Nun werde hier ein Blendschutz angebracht, erklärte eine Rathausmitarbeiterin.
Ein weiterer Bürger habe befürchtet, die Häuser könnten durch die zeitweilige Absenkung des Grundwasserspiegels während der Bauarbeiten Schaden nehmen. Das Rathaus habe ihm allerdings versichert, dass Fachbetriebe eingesetzt würden, die auf die besonderen Bauverhältnisse in der Schillerstraße Rücksicht nehmen. Zudem würden vorher und nachher Fotos zur Beweissicherung aufgenommen, um eventuelle Schäden zu dokumentieren. Weil auch der Wegfall von Parkplätzen kritisiert wurde (wir berichteten), habe das Rathaus dem betreffenden Bürger Vorschläge zum Flächenerwerb unterbreitet.
Kontrovers diskutiert wurde erneut die vom Straßenbauamt Neustrelitz geplante Öffnung der Schillerstraße zum Ring. Die Ratsherren Dieter Kowalick (Linke) und Hans-Jürgen Schwanke (CDU) erneuerten ihre Kritik. Die Schillerstraße sollte verkehrsberuhigt bleiben und als Flaniermeile zum Kulturpark führen. Beide plädierten für eine Pollerlösung und eine nur zeitweilige Öffnung bei Großveranstaltungen.
Joachim Lübbert (SPD) hingegen erinnerte daran, dass es gelingen müsse, die Stadt näher an den See zu bringen. Manfred Riedel und Marco Messner (CDU) plädierten für die Öffnung. Diese lasse mehr Möglichkeiten für eine spätere Gestaltung des Kulturparks. Es werde nicht mehr Verkehr als auch jetzt schon geben, zeigte sich Riedel sicher.as

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