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Schulhaus nicht mehr gebraucht

Vorm Verkauf müsste die Sirene umgesetzt werden. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns
Vorm Verkauf müsste die Sirene umgesetzt werden. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns

VonAnke Brauns

Die alte Schule verursacht Pripsleben nur noch Kosten. Die Gemeinde will sie zum Kauf anbieten und damit den Haushalt entlasten.

Pripsleben.Rund 4500 Euro jährlich, das hat Bürgermeister Kai-Uwe Zirzow zusammengerechnet, fallen an Kosten für das alte Schulhaus in Pripsleben an. Der Jugendclub sei dort schon lange raus, vor allem auch wegen der „uralten“ Sanitäranlagen. Inzwischen befindet sich dort nur noch das Gemeindebüro. Jugendliche hatten die Räume gelegentlich für Partys genutzt. Beides sei auch im Feuerwehrhaus möglich, meinte Zirzow und schlug den Gemeindevertretern deshalb bei der jüngsten Sitzung vor, das alte Backsteingebäude zum Kauf anzubieten. Die Verwaltung könne es ja zumindest mal versuchen, meinten auch die anderen Abgeordneten. Damit ließe sich der Haushalt entlasten, an dem derzeit noch gefeilt wird. Ganz ohne Kosten würde es bei einem Verkauf für die Gemeinde aber auch nicht abgehen, wurde bei der Sitzung deutlich. Denn die Feuersirene befindet sich noch auf dem Dach, Feierhalle und Straßenbeleuchtung sind mit ihrem Stromnetz dort mit angeklemmt.
Kai-Uwe Zirzow unterbreitete noch einen weiteren Vorschlag, der sich auf den Etat 2013 auswirkt. Er reichte Bilder alter Schuppen hinterm Barkower Gutshaus herum. „Die würde ich gern abreißen lassen, weil sie gern genutzt werden, um Müll abzulagern“, sagte er. Die Gemeindevertreter stimmten zu, dafür 2000 Euro in den Haushalt einzustellen.
Ebenfalls im Etat auftauchen wird eine Spende der Firma Windpower Barkow GmbH. Er habe das Unternehmen mal angesprochen zwecks Sponsoring und es seien 1000 Euro für die Gemeinde angeboten worden, berichtete der Bürgermeister. Die Abgeordneten sind sich darin einig, dass sie die Mittel dafür verwenden, um ein neues Trommelmähwerk anzuschaffen, „da unser altes das Zeitliche gesegnet hat“.

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