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Seniorenbüro in Geldnot

Dem Seniorenbüro fehlen Zuwendungen der Stadt, um Miete und Sachkosten zu bezahlen.  FOTO: Bärbel Gudat
Dem Seniorenbüro fehlen Zuwendungen der Stadt, um Miete und Sachkosten zu bezahlen. FOTO: Bärbel Gudat

Neubrandenburg.Das Neubrandenburger Seniorenbüro befindet sich derzeit in einer finanziellen Notsituation. Darüber informierte dessen Vorstandsvorsitzende, Britta Gottschling. Die Stadt hatte zugesichert, den Verein in diesem Jahr mit 8000 Euro zu unterstützen. Pro Quartal soll das Seniorenbüro jeweils 2000 Euro für Miete und Sachkosten von der Stadt bekommen. Bislang blieben die Zahlungen allerdings aus.
Britta Gottschling hat sich deshalb Ende des vergangenen Monats mit einem Brief an Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) gewandt, um auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen. „Bekanntermaßen hält das Seniorenbüro in der Innenstadt und darüber hinaus Angebote für Senioren, Seniorenberatung und Seniorenbildung sowie Seniorensportangebote für Neubrandenburger Senioren vor“, heißt es darin. Damit übernehme der Verein eine wichtige Aufgabe der Stadt im Rahmen des demografischen Wandels. Ohne die finanziellen Zuwendungen sei die Arbeit des Vereins gefährdet. Mit einem weiteren Brief hat der Verein auch Landrat Heiko Kärger um Hilfe in seiner Notsituation gebeten. Auch die Initiative am Reitbahnsee wartet weiter auf die eingeplanten Gelder von der Stadt, sagte gestern Margitta Stachulski.
Im Rathaus verweist man allerdings auf das Land. Nach wie vor fehle die Bestätigung des Innenministeriums, dass man die Gelder trotz des unbestätigten Haushalts auszahlen könne, sagte gestern Stadtsprecherin Doreen Duchow.bg/as

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