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Straßenbau: Linkenkandidat Koplin rüffelt CDU-Gegner

Neubrandenburg.Der Linken-Bundestagskandidat Torsten Koplin hat mit heftiger Kritik auf die Äußerungen seines CDU-Gegners Matthias Lietz zum Bau von Ortsumgehungen in der Region reagiert. Lietz hatte der Landesregierung in einem Nordkurier-Redaktionsgespräch vorgeworfen, vor dem Hintergrund von Mittelkürzungen des Bundes zu zögerlich bei der Festlegung der wichtigsten Projekte zu sein. Lietz und Koplin treten im Wahlkreis 16, der die Regionen Neubrandenburg, Uecker-Randow und Ostvorpommern, gegeneinander an.
Nach Ansicht von Torsten Koplin hat das Land aber im Herbst den vordringlichen Bedarf beim Straßenbau benannt. Die Überarbeitung sei notwendig geworden, weil der Bund zum wiederholten Mal seine Zahlungen für die Projekte reduziert habe. Laut Koplin sind jetzt die A 14 und die Ortumgehungen Anklam, Plau, Neubrandenburg, Mirow und Wolgast mit Vorrang versehen. Mehr als ein Dutzend Vorhaben seien verschoben worden.
Der Kandidat der Linken empfiehlt Lietz, sich auf Bundesebene für die Absicherung der Projekte und deren zügige Bearbeitung einzusetzen. So liege seit Herbst die Planung für die Ortsumgehung Mirow vor, ohne dass seitens des Bundes eine Reaktion erfolgt sei. Zudem solle sich Lietz für ein Ende des „Katz-und Maus-Spiels“ zwischen Land und Bund einsetzen. Immer, wenn in Schwerin ein Vorhaben als nachrangig eingestuft werde, bedeute das nicht, dass es im Land kein Interesse mehr bestehe. Koplin forderte für den Straßenbau verlässliche Rahmenbedingungen von seiten des Bundes.jsp

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