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Tipp für weniger Stress am Frühstückstisch

VonAnke Brauns

Mehr Lokales aus der Stadt, den Sportteil wieder kompakt, Vorstellung von Unternehmen – zahlreiche Wünsche und Anregungen nahmen die Zeitungsmacher bei der Nordkurier-Tour in Altentreptow entgegen.

Altentreptow.Über die fehlende Bratwurst konnte sich diesmal keiner beklagen. Nachdem bei der Nordkurier-Tourstation im vergangenen Jahr in Altentreptow neben Kaffee und Kuchen „etwas Deftiges“ vermisst worden war, hatte die Eventagentur Zwergenfeier diesmal den Grill dabei. Mehr Sitzplätze auf dem Markt wurden allerdings wiederholt erbeten.
Die Mitarbeiter der Heimatzeitung nahmen aber auch stehend jede Menge Wünsche, Anregungen, Kritik, aber auch Lob von Lesern entgegen. Mehrfach angesprochen wurden dabei der Wunsch nach noch mehr Information aus Treptow und Umgebung und der Abopreis. „Er hat sich ganz schön erhöht in den letzten Jahren“, meinte beispielsweise Angelika Pavlu, die mit Gudrun Pischke auf den Markt gekommen war. Kommunalpolitik in der Zeitung interessiere sie sehr, die größte Sonnenblume in Kleingärten aber eher nicht.
Was sich in der Stadt tut, verfolgen beide Leserinnen aufmerksam im Treptower Tageblatt, zum Beispiel die Diskussionen um den Abriss der Poststraße 13. An manchen Tagen komme ihr der Nordkurier „ziemlich dünn“ vor, meinte eine andere Abonnentin. „Tiefergehende“ Geschichten liest sie besonders gern und wünscht sich zum Beispiel, dass Unternehmen in einer Serie vorgestellt werden. „Man weiß gar nicht, was es in Altentreptow alles gibt. Das wäre ein Anreiz gerade für junge Leute, zum Beispiel ein Praktikum zu machen, damit sie sehen, welche Möglichkeiten sie haben zu bleiben“, erklärte sie.
Viele Leser finden, dass sie reichlich Zeitung für ihr Geld bekommen. Alles andere werde ja auch immer teurer, meinte eine Leserin, die mit zwei Enkeln gekommen war. Sie sei sehr zufrieden mit dem Nordkurier, der Lokalteil sei immer auf dem neuesten Stand, aber sie vermisse das Horoskop. Hans Gutknecht dagegen vermisst den Bundesliga-Spielplan, der früher zweimal jährlich erschien und den er sich ausgeschnitten hat, um die Ergebnisse einzutragen. Jetzt gibt es ihn nur noch im Internet, „aber das habe ich nicht“, so der langjährige Leser.
Manfred Demmin liest den Nordkurier von vorn bis hinten durch. „Wir sind mit der Zeitung zufrieden, das ist jeden Morgen unsere Lektüre“, sagte der Treptower. Ihn stört nur, dass die lokale Sportseite vom Sportteil abgekoppelt wurde. Die solle lieber wieder ins Sportbuch und dafür das Wetter wieder hinter den Lokalteil.
Das bemerkten mehrere Besucher auf dem Markt, zum Beispiel Marianne und Uwe Laatz, die seit 1970 Leser sind. Mit einem kompakten Sportteil gebe es auch „keinen Stress mehr am Frühstückstisch“, umschrieb Katrin Haasmann den „Verteilungskampf“ um die Zeitung am Morgen. Sie lobte die Kinderseite, die ihre iebenjährige beim Frühstück lese.

Kontakt zur Autorin
a.brauns@nordkurier.de

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