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Unfälle in der Stadt sind zurückgegangen

VonAndreas Segeth

Im Vorjahr gab es 5357 Verkehrskontrollen im Landkreis. Und sie werden 2013 wohl nicht weniger. Denn die Polizeiinspektion hat insbesondere dem Fahren unter Drogeneinfluss den Kampf angesagt.

neubrandenburg.Die Zahl der Verkehrsunfälle in der Viertorestadt hat abgenommen. Das teilt die Polizeiinspektion (PI) Neubrandenburg mit. Musste die PI im Stadtgebiet im Jahr 2011 noch 2198 Unfälle registrieren, sank ihre Zahl 2012 um rund 200 auf 1995. Das entspricht dem Trend im ganzen Landkreis – allerdings nicht in der nahen Umgebung der Viertorestadt. Denn im ehemaligen Landkreis Mecklenburg-Strelitz stieg ihre Zahl im gleichen Zeitraum um 77 Unfälle auf 2689. In der ganzen Seenplatte krachte es im Vorjahr 9256-mal, teilt PI-Leiter Siegfried Stang mit. Die Zahl der schwer verletzten Unfallopfer sank um 49 auf 974 Personen. Der Rückgang sei auch ein Verdienst verstärkter Polizeimaßnahmen.
Zu Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang mussten die Beamten im Vorjahr im gesamten Landkreis 16-mal ausrücken, in Neubrandenburg starb eine Person. Unter Alkoholeinfluss wurden 170 Autofahrer im Stadtgebiet erwischt (Kreis: 543), außerdem 54 unter Drogen (Kreis: 253). Beim Fahren unter Drogeneinfluss sei kreisweit ein Anstieg zu verzeichnen, erklärt Siegfried Stang.
Betäubungsmittel schränken allerdings genauso wie Alkohol die Fahrtüchtigkeit enorm ein, so dass sie für alle anderen Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellen. Die Polizisten der Neubrandenburger PI seien auf dem Gebiet der Drogenerkennung sehr gut geschult. „Wir werden auf diesen Bereich im Jahr 2013 ein besonderes Augenmerk legen“, so Kriminaldirektor Siegfried Stang.
Die meisten Unfallverursacher sind übrigens im Alter zwischen 21 und 24 Jahren zu finden. Sie waren 2012 für 11,3 Prozent aller Verkehrsunfälle im Landkreis verantwortlich. Es folgen die 35- bis 39-Jährigen mit 9,7 Prozent.

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