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Verkehrsberuhigte Zone am Mühlenteich vorgeschlagen

VonKarl-Heinz Engel

Die touristische Infra-
struktur auf dem Burgge-
lände soll verbessert werden. Burg Stargard hat Fördermittel in Millionenhöhe beantragt.

Burg Stargard.Der Eingang des Burg Stargarder Fördermittelantrags für den weiteren Ausbau der touristischen Infrastruktur auf dem Burggelände ist vom Landesförderinstitut bestätigt worden. „Gleichzeitig hat die Behörde jedoch diverse Zuarbeiten angefordert, die hauptsächlich die Planungen betreffen“, informierte Rathaus-Mitarbeiterin Karin Schüler am Donnerstagabend den Stadtentwicklungsausschuss. Man habe also noch einige Schulaufgaben zu erledigen.
Sollte alles nach den Vorstellungen der Stargarder laufen, steht eine Summe von 9,7 Millionen Euro in Aussicht. Beantragt wurde zudem die Förderung der von der Stadt aufzubringenden Kofinanzierung. Steht das Geld zur Verfügung, sollen Rad- und Wanderwege Richtung Hagen geschaffen und der Ausbau des Messweges vorangetrieben werden. Auch sollen Parkplätze im Bereich Weinbergsweg entstehen. Ebenfalls vorgesehen ist die Einfriedung der Gesamtanlage.
Erörtert hat der Ausschuss auch das Bauvorhaben einer Grünfläche im Bereich Gartenstraße/Sabeler Weg. Neben Spielrasen für Kinder soll der Platz gegenüber der katholischen Kirche durch ein Wegesystem mit Stehkarussell, Wippe und Bank-Tischkombinationen sowie eine Bepflanzung aufgewertet werden.
Noch nicht entschieden ist indes, wie die Klüschenberg-straße ausgebaut wird. Während der Diskussion wurde die Idee geäußert, das zu sanierende Straßenstück entlang des Mühlenteichs als verkehrsberuhigte Zone zu beplanen. Damit würde sich der Bau eines Fußweges erübrigen, was mit erheblicher Kostenersparnis verbunden sei, hieß es. Das Bauamt will sich nun beim zuständigen Planungsbüro über die Machbarkeit kundig machen.
Die stillgelegte Deponie Lindenhof könnte in absehbarer Zeit der Solarenergiegewinnung dienen. Darüber unterrichte Uwe Pomowski von der Neubrandenburger Stadtverwaltung den Ausschuss. Noch aber steht ein Teil der erforderlichen Genehmigungen aus. In Neubrandenburg hofft man jedoch, dass noch in diesem Jahr mit dem Aufbau begonnen werden kann. Über Größe und Leistung der Photovoltaikfelder sowie über den genauen Standort wurden noch keine Angaben gemacht.

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red-neubrandenburg@nordkurier.de

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