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Viele Fragen zur Poststraße 13

Altentreptow.Die Bürgerinitiative gegen den Abriss des Hauses Poststraße 13 will nicht nur, dass sich so etwas künftig nicht wiederholt und das gemeinnützige Wohnungsunternehmen (GWA) stärker in die Pflicht genommen wird (der Nordkurier berichtete). Die Initiatoren möchten auch, dass die Poststraße 13 selbst noch mal auf die Tagesordnung der Stadtvertretersitzung kommt. Mit ihrer Unterschriftensammlung übergaben sie Bürgermeister Volker Bartl (CDU) vor wenigen Tagen auch Fragen zum Abriss des Hauses. Zur Beantwortung bitten sie ihn, GWA-Geschäftsführer Rainer Ladendorf und die Aufsichtsratsvorsitzende Karla Weißenborn zur nächsten Stadtvertretersitzung einzuladen. Bartl will das prüfen.
Unter anderem will die Initiative wissen, warum das Haus nicht zum Verkauf stand, nicht ausgeschrieben wurde und warum die GWA nicht auf private Kaufinteressenten reagierte. Sie fragen, wer den Zustand des Hauses eingeschätzt hat, wieviel in der Vergangenheit schon in das Gebäude investiert wurde, warum schon das zweite Altstadt-Haus der GWA weichen musste und das Unternehmen nicht Fördermittel zur Sanierung beantragt hat.
Neben den vielen Fragen, Forderungen und Unterschriften übergab Eckhard Kruse von der Initiative dem Bürgermeister auch ein kleines Geschenk: ein koloriertes Bild mit der alten Mühle. Es soll einen Ehrenplatz im Dienstzimmer erhalten, so Bartl.ab

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