Wo steht das Denkmal am besten? [KT_CREDIT] FOTO: Segeth
Neubrandenburg.Unser Aufruf zum Mudder-Schulten-Brunnen fand große Resonanz in unserer Leserschaft. RatsherrMarco Messner(CDU), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses hatte angeregt, einen neuen Standort für das Denkmal zu finden, weil der jetzige Platz am Bahnhof dem Kunstwerk nicht die nötige Beachtung verschaffe. Etliche Anrufer meldeten sich in der Redaktion und pflichteten ihm bei. Den Marktplatz als neuen Standort könnte sichGabriele Oldachvorstellen. Am Bahnhof werde er doch kaum beachtet, meinte sie.Dieter Ganzelsieht das ganz genauso. Am Bahnhof friste der Mudder-Schulten-Brunnen ein Schattendasein – und dem Marktplatz würde etwas Historie gut tun, meinte er.Erika Freislebensähe das Denkmal auch lieber auf dem Marktplatz: „Wenn wir mal rausgehen, dann auf den Marktplatz“.Julius Kessowhingegen reagierte ganz anders: „Ich platze vor Wut“,meinte der 88-Jährige zu der Idee von Marco Messner. Das Denkmal habe seit Jahrzehnten einen schönen Standort, man sollte es auf keinen Fall versetzen. Das siehtGerald Frettgenauso: Es wäre schade, für ein Versetzen des Denkmals Geld auszugeben. Das werde für andere Dinge nötiger gebraucht. Den Neubrandenburger MalerMatthias Jaegerhingegen hat die Redaktion aus eigener Neugier angerufen: Was meint der Großneffe des erst 1978 verstorbenen Denkmalerbauers Wilhelm Jaeger zu dem Thema? Der jetzige Standort sei eigentlich nicht schlecht, weil direkt gegenüber das Fritz-Reuter-Denkmal stehe, sagt Jaeger. Auf den jetzigen Markt könne man ihn nicht einfach versetzen – dort müsste er professionell und künstlerisch eingepasst werden. Bei der Kommunalen Entwicklungs Gesellschaft (KEG) denkt man derzeit über eine komplette Umgestaltung des nördlichen Eingangs zur Innenstadt nach. Eine Verlegung des Brunnens werde dabei auch in Erwägung gezogen, sagte gestern ProjektleiterRainer Thiede.as
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