Mo. 13. August 2012
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Enorme Resonanz bei „Neubrandenburg bewegt sich“ von Anke Brauns

Viertorestadt gerät in Bewegung

Es war zwar nicht ganz Neubrandenburg, was sich am Sonnabend in der Innenstadt bewegte. Aber mit rund 10 000 Besuchern hatte das Sportfestival eine enorme Resonanz.

Zieh, Pia, zieh! Am Bungee Run der Stadtwerke standen die Besucher Schlange. Beim Viertorefest gibt's wahrscheinlich die nächste Gelegenheit, sich darin zu versuchen.
Zieh, Pia, zieh! Am Bungee Run der Stadtwerke standen die Besucher Schlange. Beim Viertorefest gibt's wahrscheinlich die nächste Gelegenheit, sich darin zu versuchen.
Foto: A. Brauns
Neubrandenburg (ab)  

Die Heisigs sind zwar eine sportliche Familie, aber in die Innenstadt kommen sie eher selten in Sportmontur. Am Sonnabend schon. Das große Sportfestival „Neubrandenburg bewegt sich“ ließen sie sich nicht entgehen. „Wann hat man schon die Möglichkeit, so viele Sportarten auf einmal auszuprobieren. Dass die Stadt so etwas anbietet, finde ich gut“, sagte Antje Heisig, nachdem sie am Stand des PSV 90 versucht hatte, über mehrere Medizinbälle zu balancieren.

Beim Polizeisportverein wie an allen Ständen probierten sich viele Besucher aus, absolvierten Mitmachtests und sammelten Punkte. „Die Vereine konnten kaum Luft holen“, resümierte Michael Schröder von der Agentur canvass, die vom Stadtsportbund mit der Organisation beauftragt war. Man habe die Zahl der Besucher auf rund 10 000 geschätzt. „Es waren ganz viele Kinder dabei. Da muss den Sportvereinen nicht bange sein“, meinte er. Wenzel Gärtner zum Beispiel schnupperte bei verschiedenen Sportarten rein. „Bisher hat er Wassersport gemacht, aber jetzt möchte er zu einer anderen Sportart wechseln, deshalb haben wir gesagt, wir gucken uns hier mal um“, erzählte Mutter Kathrin Gärtner, während ihr Sohn versuchte, beim SV Turbine die Kletterwand zu erklimmen.

Genügend Sport-Punkte sichern ein Los

Dabei ließ sich Wenzel bei jeder Station einen Stempel auf seinen Laufzettel drücken. Schließlich durfte jeder, der 15 Punkte gesammelt hatte, an der Verlosung mit über 30 Preisen teilnehmen. Die 13-jährige Anja Hübner brauchte nur eine Stunde, um die nötige Stempelzahl zusammen zu bekommen. Niklas Geisler hatte schon sechs Stempel unter anderem bei Fußball, Handball und Springseil gesammelt, als er sich beim Schlagzeilenlauf des Nordkuriers den nächsten Punkt holte. „Ich hab gestern vier Stunden Fußball gespielt. Mir tut heute alles weh, sonst hätte ich auch mitgemacht“, entschuldigte sich sein Vater Torsten Becker. Anne Meyer zu Schlochtern war nicht nur mit der eigenen Familie gekommen, sondern hatte auch Besuch aus Köln mitgebracht, erzählte sie, während ihr Sohn Max versuchte, den Puck am Torwart der NB-Blizzards vorbei ins Tor zu schießen.

Als Hauptgewinner zog Ex-Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss schließlich aus Hunderten von Teilnahmescheinen den von Marlon Krabbe, der eine Berlin-Reise gewann.

„Manche Familien haben den ganzen Tag hier verbracht“, sagte Michael Schröder. Die Veranstalter hätten schon signalisiert, „dass wir das wiederholen wollen, aber in welchem Abstand, steht noch nicht fest“.

Impressionen vom Sportfestival "Neubrandenburg bewegt sich"
Bei den Turbine-Kletterern konnte man am Sonnabend hoch hinaus.

Foto: A. Brauns
Bildervorschau
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