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Wenn die Papier-Giganten kommen, wird Druck gemacht

Marion Halberstadt und ihr Mann Günter erstehen das neue Rezeptheft, das es ab 8. Mai im Handel gibt.  FOTO: Marion Richardt
Marion Halberstadt und ihr Mann Günter erstehen das neue Rezeptheft, das es ab 8. Mai im Handel gibt. FOTO: Marion Richardt

VonFrank Wilhelm

Viel zu tun haben die Kollegen bei den Führungen durch die Druckerei. Vor allem die Technik fasziniert die Besucher.

Neubrandenburg/Templin.Für Simone Gantzke und ihre Familie hat sich die Reise von Templin nach Neubrandenburg gelohnt.„Die gesamte Technik ist wirklich sehr beeindruckend“, sagt Simone Gantzke, die als Lehrerin in der Uckermark arbeitet, nachder Führung durch das moderne Druckhaus auf dem Datzeberg. Unter anderem will sie von Nordkurier-
Mitarbeiter Felix Walk
wissen, wie lange die Seiten aktualisiert werden können. Im Normalfall bis 24Uhr,
bei außergewöhnlichen Ereignissen wie Wahlen oder Olympischen Spielen sogar noch später.
Gerade die Kinder zeigen sich beeindruckt von den Papierrollen. Ehrfürchtig schauen Nils und Leon an den Riesen hoch. Die beiden Fünfjährigen sind mit ihren Müttern Katrin Bretsch und Beate Wahl aus Pasenow – zwischen Friedland und Woldegk – gekommen. Knapp 20Kilometer Papier befinden sich auf einer Rolle. Damit bringen die Teile 1,5Tonnen auf die Waage. Pro Jahr werden rund 6000 Tonnen Papier für den Nordkurier, den
Anzeigenkurier sowie andere Publikationen verdruckt.
„Uns interessiert einfach, wie der Zeitungsdruck funktioniert. Beeindruckend vor allem die langen Förderbänder, an denen der Nordkurier hängt“, sagt Katrin Bretsch.
Falls sich der eine oder andere junge Mann wie Nils und Leon für den Drucker-Beruf interessiert: Die klassische Druckerausbildung gebe es im Kurierverlag nicht mehr, erklärt Walk. Der Nordkurier bildet Mechatroniker aus, die vielseitiger einsetzbar seien.

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