Nordkurier.de

Wette gilt: 5000 Kilometer für einen guten Zweck

Diese Schüler des Sportgymnasiums legten schon mal einen Probestart mit Turbine-Geschäftsführer Steffen Beier, links, Astrid Kumbernuss und Tafel-Leiter Frank Münzberger hin. Heute wollen Neubrandenburger 5000 Kilometer laufen.
Diese Schüler des Sportgymnasiums legten schon mal einen Probestart mit Turbine-Geschäftsführer Steffen Beier, links, Astrid Kumbernuss und Tafel-Leiter Frank Münzberger hin. Heute wollen Neubrandenburger 5000 Kilometer laufen.

Es soll eines der großen Breitensportereignisse dieses Jahres werden.  Heute will die Stadt Läufer mobilisieren, die im Kulturpark insgesamt eine Strecke von 5000 Kilometer herunterspulen. „Das ist eine Riesendistanz. Um unser Vorhaben einlösen zu können, werden viele Mitmacher gebraucht“, sagte OB Paul Krüger (CDU). Es gehe um einen guten Zweck.

Hintergrund ist das Bundestreffen der Tafeln vom 6. bis 8. Juni in der Stadt. Um dem Anliegen dieser sozialen Einrichtungen stärkeres Gewicht zu verleihen, will die Rewe-Gruppe für jeden Laufkilometer zwei Kilogramm Ware spenden. Der Neubrandenburger Tafel stehen damit zehn Tonnen Lebensmittel in Aussicht.

Astrid Kumbernuss, Martina Strunz und Julia Mächtig dabei

Allerdings muss die Wette gewonnen werden, ansonsten gibt es weniger. Der OB will in dem Fall, dass die Wette verloren geht, einen Tag in der Tafel-Ausgabestelle arbeiten. „Uns allen ist aber daran gelegen, das Optimum herausholen“, machte der Bundesvorsitzende der Tafeln, Gerd Häuser, deutlich. Astrid Kumbernuss, Sportass vergangener Jahre und Ehrenbürgerin der Stadt, ist ebenfalls mit von der Partie. Auch ihre Leichtathletikkolleginnen Julia Mächtig und Martina Strunz beteiligen sich.

„Neubrandenburg ist mit seinem Olympiastützpunkt eine Stadt des Spitzensports. Sie verkörpert aber auch im Breitensport starkes ehrenamtliches Engagement“, erklärte Astrid Kumbernuss. Da es bei dem Tafel-Treffen um soziales Engagement geht, sei sie als ehemalige Spitzensportlerin gern dabei.

Wie Turbine-Geschäftsführer Steffen Beier erläuterte, gehen Kita-Kinder und Schüler von 10 bis 13Uhr bei der kleinen 800-Meter-Runde (Ziegengehege) an den Start. Von 16 bis 19Uhr sind die Erwachsenen aufgerufen, die große Kulturparkrunde von 2100 Meter zu absolvieren. Es geht nicht um Zeiten, sondern um Meter. Wer eine Runde gelaufen ist, bekommt einen Gummiring über das Handgelenk gestreift. „Am Ende wird ausgezählt. Eigentlich ein recht einfach zu handhabendes Prinzip“, erklärte Steffen Beier.

Wer bei dem Tafel-Lauf dabei sein will, sollte sich beizeiten am Start hinter der Stadthalle einfinden.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×