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Wildberger bereiten sich schönstes Geschenk

Einhundert und kein bisschen leise: Mit einem Umzug um 8 Uhr starteten die Wildberger am Sonnabend in die Jubiläumsfeier ihrer Feuerwehr.  FOTOs: Silvio Witt
Einhundert und kein bisschen leise: Mit einem Umzug um 8 Uhr starteten die Wildberger am Sonnabend in die Jubiläumsfeier ihrer Feuerwehr. FOTOs: Silvio Witt

VonSilvio Witt

Mit einem Umzug und einer Feier beging die Freiwillige Feuerwehr Wildberg ihren 100. Geburtstag. Kraft für den Sieg des Amtsausscheids blieb trotzdem noch.

Wildberg.Das runde Jubiläum ihrer Freiwilligen Feuerwehr wollten die Wildberger offenbar bis auf die letzte Minute auskosten. Denn sprichwörtlich „pünktlich wie die Feuerwehr“ startete am Sonnabend bereits um 8 Uhr der Festumzug durchs Dorf. Klar, hatte man sich doch mit dem Ausrichten des Amtsausscheides im Treptower Tollensewinkel sowie dem anschließenden Fest zum 100. Geburtstag eine Menge vorgenommen.
Angeführt wurde der Umzug durch die Malchiner Schalmeien, die nicht nur Klassiker der Marschmusik zu Gehör brachten, sondern mit Liedern wie „Tage wie diese“ oder „Wieder alles im Griff“ passend zu unterhalten wussten. Nicht weniger als 30 Feuerwehrfahrzeuge – von nagelneu bis historisch – begleiteten den Festumzug. Rund 100 befreundete Kameradinnen und Kameraden der umliegenden Orte gratulierten auf diese Weise der Wildberger Feuerwehr.
Nach dem Umzug begrüßten Amtswehrführer Alexander Kraft und Pastor Christoph Tiede die Teilnehmenden und Gäste. In seiner Andacht erinnerte der Pastor, dass es „beim heutigen Festtag auch um Wettkämpfe geht. Doch in Süddeutschland ist ‚Land unter’ und müssen Menschen und Häuser geschützt werden.“ Dies unterstreiche, wie wichtig und bedeutend die Arbeit der Feuerwehren und ihrer freiwilligen Helfer sei.
Bei der Andacht zeigten sich die Wildberger und ihre Gäste noch etwas sangesschwach. Dies war ganz sicher nur dem Kräfteschonen geschuldet. Denn anschließend ging es für die Wehren in den alljährlichen Amtsausscheid, bei dem mit Geschick und Schnelligkeit agiert werden musste. Der Wettkampf ist auch immer eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit – und die scheint bei den Wildbergern trotz der Festvorbereitungen nicht gelitten zu haben. „Das ist wohl ein selbstgemachtes Geschenk“, kommentierte Amtswehrführer Alexander Kraft dann auch den Sieg der Wildberger Männer. Damit verwiesen sie die Wehren aus Kölln und Werder auf die Plätze. Bei den Jugendwehren gewann Altentreptow vor Werder und Letzin.

Mehr zum Jubiläum lesen Sie auf Seite 16.

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red-altentreptow@nordkurier.de

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