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Windbergsweg wird nicht vor April 2014 saniert

Teilweise beginnt nur zehn Zentimeter unter der Oberfläche bereits der Torf, der überall im Kulturpark vorherrscht. [KT_CREDIT] FOTO: Segeth
Teilweise beginnt nur zehn Zentimeter unter der Oberfläche bereits der Torf, der überall im Kulturpark vorherrscht. [KT_CREDIT] FOTO: Segeth

VonAndreas Segeth

Wegen des schwierigen Baugrunds im Kulturpark sei es günstiger, im Frühjahr als im Herbst zu bauen. Der Betriebsausschuss ließ sich von den Argumenten des Rathauses und der Stadtwerke überzeugen.

Neubrandenburg.Der Windbergsweg wird wohl nicht vor April nächsten Jahres eine vernünftige Straßendecke bekommen. Seit Jahren ärgern sich Anwohner und Gäste des Parkhotels, des Eispavillons, der Eva-Schule oder anderer Einrichtungen in der Seitenstraße der Schwedenstraße über den baulichen Zustand des Holperdamms.
Nachdem eine Ausschreibung vor rund einem Jahr eine Bausumme von fast einer Million Euro ergab, zog Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) die Notbremse und erteilte den Auftrag, eine Minimalinstandsetzung zu planen. Die Variante, die Rathausmitarbeiterin Gabriele Giermann nun den Mitgliedern des Betriebsausschusses vorstellte, wird etwa 260000 Euro kosten.
Der künftige Windbergsweg soll 6,50 Meter breit sein und sieht eine Wendemöglichkeit für größere Fahrzeuge vor. Auch die 90-Grad-Kurve zum chinesischen Restaurant an der Neustrelitzer Straße soll mit ausgebaut werden. „Ganz minimal geht es dann aber doch nicht“, sagte Gabriele Giermann. Denn der Baugrund im Kulturpark sei sehr schwierig. Teilweise beginne zehn Zentimeter unter der jetzigen Oberfläche schon der Torf. Auch die Stadtwerke sind frühzeitig in die Bauplanungen mit einbezogen worden. Durch den Windbergsweg führen wichtige und sensible Leitungen – unter anderem zwei Abwasser-Druckrohrleitungen für den kompletten Süden der Stadt und das Umland.
Giermann war sich mit den Vertretern der Stadtwerke einig, dass der günstigste Zeitpunkt für die Bauarbeiten im Frühjahr liege. Denn erfahrungsgemäßg falle im Herbst mehr Regen – den könne man gerade bei dem schwierigen Baugrund im Kulturpark nicht gebrauchen. Zudem sei der günstigste Zeitpunkt für die Ausschreibung stets der Herbst beziehungsweise der Winter – dann seien die zu erwartenden Preise günstiger als in den ausgelasteten Sommermonaten. Die Mitglieder des Betriebsausschusses gaben Grünes Licht für ein solches Vorgehen.

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