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Zusätzliche Laster nerven die Stargarder

Seit der Sperrung der Ortsdurchfahrt in Bredenfelde muss Burg Stargard mit verstärktem Lkw-Verkehr leben. Besonders befahren ist der Knotenpunkt Teschendorfer/Dewitzer Chaussee.  FOTO:Bärbel Gudat
Seit der Sperrung der Ortsdurchfahrt in Bredenfelde muss Burg Stargard mit verstärktem Lkw-Verkehr leben. Besonders befahren ist der Knotenpunkt Teschendorfer/Dewitzer Chaussee. FOTO:Bärbel Gudat

VonBärbel Gudat

Veränderung am Knotenpunkt Teschendorfer/Dewitzer Chaussee erst mittelfristig vom Straßenbauamt angekündigt.

Burg Stargard.Vier Warnbaken sichern jetzt die Blumenrabatte am Knotenpunkt Teschendorfer Dewitzer Chaussee. Sie sollen dafür sorgen, dass die Laster nicht wie vor gut zwei Wochen geschehen, das Beet und das Kopfsteinpflaster davor beschädigen. Ein Truck muss damals die sehr spitze Abzweigung geschnitten haben. Er hat dabei erheblichen Schaden an der Rabatte und am Pflaster angerichtet. Der Verursacher ist nicht mehr zu finden.
Das zuständige Straßenbauamt in Neustrelitz richtete alles wieder provisorisch her, denn der Lkw-Verkehr wird in der Kleinstadt vorerst nicht abnehmen. Der Grund: In Bredenfelde wird die Ortsdurchfahrt noch bis Herbst gebaut. Eigentlich sollen die Laster die Umleitung über die A 20 und die Bundesstraße 96 nutzen, erläutert Jens Krage, Leiter des Straßenbauamts. Doch immer mehr Trucker entdecken Burg Stargard als Ausweichstrecke. Anwohner der Innenstadt zählten schon mal in den frühen Morgenstunden von drei bis gegen 7 Uhr 75 Lastzüge, die sich durch die schmalen Straßen der Kleinstadt quälten. Andere kürzen über die Teschendorfer und Dewitzer Chaussee ab.
Im Straßenbauamt ist das Problem bekannt. Doch wenn man an diesem Knotenpunkt eine Einschränkung vornehmen würde, könne es sein, dass sich noch mehr Laster durch Burg Stargards schmale Innenstadtstraßen quälen, vermutet Jens Krage. Die Kollegen der Straßenmeisterei würden derzeit den Bereich intensiver beobachten, versichert er. Man habe auch nach dem Unfall kurzzeitig darüber nachgedacht, eine Stahl- oder Betonwand zu errichten. Diese Idee wurde aber verworfen.
Die Situation grundlegend zu entschärfen, erfordert seiner Ansicht nach noch drei bis fünf Jahre. Man habe die Planungen für den Knotenpunkt aufgenommen, teilte er mit.
Autofahrer aus Stargard und Umgebung wünschen sich zum Beispiel einen Kreisverkehr. Man werde alle Formen untersuchen und auch die Wirtschaftlichkeit prüfen, so der Chef des Straßenbauamtes.

Kontakt zur Autorin:
b.gudat@nordkurier.de

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