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200 Meter Ortswechsel haben es auch in sich

Gerhard Prütz, Ronald Jähn und Joachim Baschin (von links) geben alles, um Produktionsbereitschaft herzustellen. [KT_CREDIT] FOTOs: andré gross
Gerhard Prütz, Ronald Jähn und Joachim Baschin (von links) geben alles, um Produktionsbereitschaft herzustellen. [KT_CREDIT] FOTOs: andré gross

VonAndré Gross

Das Abenteuer Umzug
der Strelitzer Zeitung
ist bestanden. Ab heute
sind Redakteure und Media- berater in Neustrelitz
am Markt 7 anzutreffen.

Neustrelitz.Nach über zwanzig Jahren in der Strelitzer Straße 2 bis 4 ist die Redaktion der Strelitzer Zeitung doch noch zu einem Fahrstuhl gekommen. Punkt acht Uhr dockte die Neubrandenburger Umzugsfirma Bartels und Busch an der Außenwand im Dachgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses an. Wo eben noch Journalisten ihrer Arbeit nachgegangen waren, schob sich ein Transportaufzug ins Fenster, über den unter anderem acht Schreibtische, ein Dutzend kleine und große Schränke sowie an die 50 Umzugskartons in die Tiefe entschwanden.
200 Meter weiter hieß es am Markt 7 alles wieder abladen und per Hand ins neue Domizil der Heimatzeitung tragen. Kurz nach der Mittagspause standen alle Möbel an ihrem Platz, nur die Palme des Chefreporters war mit Grünpflanzen, die entsorgt werden sollen, versehentlich in die Viertorestadt gelangt. Er darf aber hoffen, dieser Tage wieder unter ihr zu sitzen.
Nach dem Einräumen schlug die Stunde der Nordkurier-Spezialisten. Die IT-Kollegen Joachim Baschin und Ronald Jähn sowie Hauseister Gerhard Prütz verkabelten Computer und Telefone, sorgten dafür, dass der Drucker das tut, was er tun soll, und versendeten die ersten Probe-Faxe. Während sich das eingespielte Trio Arbeitsplatz für Arbeitsplatz vorkämpfte, konnten bereits wieder die ersten Zeilen geschrieben und Fotos geladen werden.
Bis auf den Chef, der seiner Chronistenpflicht nachkommen musste, waren am Umzugstag alle Reporter anderswo untergekommen: Susanne Böhm in der Außenstelle der Strelitzer Zeitung in Woldegk, Tobias Lemke und Franziska Gerhardt genossen Asyl bei der Neubrandenburger Zeitung des Nordkurier und Marlies Steffen sowie Susanne Schulz hatten dank der Segnungen der Technik von ihren heimischen Schreibtischen in Neustrelitz aus die Zeitung rund gemacht. Heute heißt es nun Kartons auspacken und Schränke einräumen, außerdem wird die Außenwerbung bis auf die wegen des Denkmalschutzes genehmigungspflichtigen Teile angebracht. Spätestens zur Station Neustrelitz Mitte Juni im Rahmen der Nordkurier-Tour soll alles fertig und natürlich vorzeigbar sein.

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andregross@nordkurier.de

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