Blankensee.In der kommenden Woche soll eine Genossenschaft der Bioenergiedörfer Mecklenburg-Vorpommerns in Güstrow gegründet werden. Mit an Bord wird neben Userin (der Nordkurier berichtete) auch Blankenssee sein, sagt Wulf Bednorz (Die Linke), Bürgermeister in der Gemeinde. Denn die Kommune gehe bereits seit einigen Jahren den Weg der Bioenergiegemeinden, hat etwa Anfang des vergangenen Jahres den Beitritt für die Machbarkeitsstudie „50 plus x“ beschlossen. Das heißt, auch in Blankensee solle herausgefunden werden, wie sich verstärkt erneuerbare Energien und die Wertschöpfung vor Ort nutzen lassen. Einen wichtigen Schritt geht die Kommune mit der beschlossenen Installation von Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach der Schule. Für so ein Projekt können über die Genossenschaft künftig unabhängige Experten beispielsweise die verschiedenen Angebote prüfen, erklärt Bednorz einen konkreten Vorteil des Bio-Bündnisses. „Als Gründungsmitglied erwarten wir Vorteile in der Beratung, Koordination und beim Bau in Sachen erneuerbare Energien für die Kommune, aber auch für die Bürger der Gemeinde“, sagt Bednorz. Inzwischen seien die Kosten für Energie sowohl bei Bürgern als auch der Gemeinde ein großer Posten. Ziel müsse es daher sein, unabhängiger von den großen Versorgern und den fossilen Brennstoffen zu werden. Weitere Maßnahmen seien daher die energetischen Sanierungen von Gebäuden. Hier plane die Gemeinde Blankensee in den kommenden Jahren etwa die Sanierung des Ärztehauses und der Kita, so Bednorz.(tl)