Neustrelitz.Das Buch „Gestohlener Glaube, Gestohlene Hoffnung“ von Remigiusz Rzepczak und Andrzej £azowski wird am morgigen Donnerstag um 19 Uhr im Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik in Neustrelitz vorgestellt. Der Journalist und der Fotograf haben Menschen porträtiert, die während des Zweiten Weltkrieges als Häftlinge die Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück, Stutthof und Mauthausen überlebten. Heute leben sie in der deutsch-polnischen Grenzregion um Stettin, teilte die Landeszentrale für politische Bildung als Veranstalter mit. In dem Buch sprechen die Menschen über ihre Erinnerungen, die schon ein Teil der jüngeren Geschichte sind, aber auch darüber, was Polen und Deutsche heute miteinander verbindet. Im Anschluss an die Lesung kommen bei einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Zeuge der Geschichte“ der Autor Remigiusz Rzepczak, der Mauthausen-Überlebende Zbigniew Pec und Dr.Matthias Heyl, Leiter der Jugendbegegnungsstätte in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, miteinander ins Gespräch. Die Veranstaltung wird simultan übersetzt, der Eintritt ist frei.(NK)