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Dorfstraßen in neuem Licht

VonTobias Lemke

Eine neue Pflasterstraße in Quadenschönfeld ist jetzt fertiggestellt worden. Zudem erhält der Ort nun noch moderne Straßen- lampen.

Quadenschönfeld.In Quadenschönfeld müssen in den nächsten Tagen mehrere Straßenlampen das Zeitliche segnen. Denn Strommasten, an denen teilweise auch die Beleuchtung des Dorfes befestigt ist, sollen weichen, da die bisherige Überlandleitung nun durch eine unterirdische ersetzt wird. Damit die Quadenschönfelder danach nicht im Dunkeln sitzen bleiben, werden die 18 betreffenden Masten durch moderne LED-Lampen ersetzt, teilt Reinhard Pahlke, Bürgermeister der Gemeinde Möllenbeck, mit.
Zwar schmerzten die hohen Anschaffungskosten bei einem Gemeindehaushalt, um den es nicht gerade rosig bestellt sei. Aber es gebe eben nur für diese Art der Beleuchtung Fördermittel, so Pahlke. „Im Endeffekt ist das auch richtig“, erklärt der Bürgermeister, dass sich die Ausgaben für die LED-Leuchten über den geringeren Stromverbrauch auch wieder amortisieren werden. Für die 18 neuen LED-Straßenlampen muss die Gemeinde rund 49000 Euro berappen, wobei der Landkreis 26500 Euro zuschießt. „Quadenschönfeld ist ein Ort mit Durchgangsverkehr. An der Landstraße gibt es teilweise keinen Gehweg, darum ist es wichtig, dass die Straße gut ausgeleuchtet wird“, erklärt Pahlke. Mit dem Abbau der Überlandleitung wird die E.ON edis außerdem neue Hausanschlüsse in Quadenschönfeld verlegen. Der Bauabschluss ist für Ende des Monats anvisiert.
Im Quadenschönfelder Straßenbild hat sich noch an anderer Stelle was getan.Auf rund 100 Metern haben am Gutspark in den vergangenen Wochen die Handwerker der Neustrelitzer Baufirma MMT eine neue Pflasterstraße verlegt, wo zuvor es zuvor nur eine Schotterpiste gab. Am Montag war nun Bauabnahme und die Straße wurde offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Beim Ausbau der Strecke hatte sich herausgestellt, dass der Baugrund in einem viel schlechteren Zustand war als erwartet. Es musste eine zusätzliche Tragschicht eingebaut werden. „Dies führt zu Mehrkosten von circa 6800 Euro“, bedauert Pahlke. Planmäßig waren 26000 Euro Eigenmittel der Kommune eingeplant. 16000 Euro konnten aus Fördertöpfen eingeworben werden und die Anlieger müssen ihren Anteil über Ausbaubeiträge beisteuern. „Wir haben nun zusätzliche Mittel beantragt. Die Zusage steht aber noch aus“, so der Bürgermeister.

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t.lemke@nordkurier.de

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