Februar 20, 2012
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Leute von Redaktion

Dreimal Dramatik zu dunkler Stunde

Bei dem Unfall nahe Groß Trebbow wurde eine Person verletzt. Sie wurde auf dem Beifahrersitz gefunden. Nach dem angeblichen Fahrer suchten Feuerwehrleute nachts vergebens im nahe gelegenen Wald. [RS_CREDIT] FOTO: Marlies Steffen
Bei dem Unfall nahe Groß Trebbow wurde eine Person verletzt. Sie wurde auf dem Beifahrersitz gefunden. Nach dem angeblichen Fahrer suchten Feuerwehrleute nachts vergebens im nahe gelegenen Wald. [RS_CREDIT] FOTO: Marlies Steffen
Von unserem Redaktionsmitglied
Marlies Steffen

Ein Toter, ein schwer Verletzter und ein von einem Feuerwehrmann zerstörtes Feuerwehrauto zählen zur Bilanz vom Wochenende.

Neustrelitz.Tragik im Dunklen: Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 34, nahe Watzkendorf, ist in der Nacht zum Sonnabend ein Mann ums Leben gekommen. Nordkurier-Informationen zufolge erlag der 47Jährige den Unfallfolgen auf dem Weg zum Krankenhaus.Zuvor war er in einer Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen, kollidierte seitlich mit einem Baum, prallte von dort ab und geriet gegen die rechten Leitplanken. Der eingeklemmte Fahrer – er befand sich allein in seinem Auto – musste durch die Feuerwehr befreit werden.
Schlimmes befürchteten die Retter auch am Freitagabend nach einem Unfall auf der B 198 kurz vor Groß Trebbow. An der Unfallstelle wurde kurzzeitig ein Fahrzeuginsasse vermisst. Von dem vor Ort schwer verletzt im Pkw auf dem Beifahrersitz aufgefundenen 21Jährigen erhielten die Rettungskräfte die Auskunft, dass der Fahrer den Unfallort verlassen habe. Weil die aus Neustrelitz, Altstrelitz und Klein Trebbow angerückten Feuerwehrleute die Person nicht antrafen, machten sie sich auf die Suche in das anliegende Waldgebiet, fanden aber niemanden. Die Polizei ermittelt jetzt, ob es wirklich einen weiteren Insassen gab. Wie der Nordkurier erfuhr, ist der aufgefundene Beifahrer auch der Pkw-Halter.
Böser Leichtsinn hatte ebenfalls in der Nacht zum Sonnabend schlimme Folgen zwischen Comthurey und Dabelow. Dort verunfallte ein 17Jähriger, der sich im Alkoholrausch eines Fahrzeugs der Feuerwehr Wokuhl-Dabelow bedient hatte. Der Jugendliche – bei ihm wurden 1,3 Promille festgestellt – fuhr den Mannschaftstransportwagen, den er zuvor aus dem Feuerwehrgebäude stahl, komplett zu Schrott. Der Trunkenbold selbst kam mit dem Schrecken davon. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Mehr dazu aus Wokuhl lesen Sie auf Seite 10.
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