Nordkurier.de

Ein Grusel-Dinner bahnt den Weg zu vampirischer Show

Statt bleicher Vampire begeistert die Tanzremise im neuen Mu- sical mit einem Feuerwerk der Tanzeslust.  FOTO: Anke Goetsch
Statt bleicher Vampire begeistert die Tanzremise im neuen Mu- sical mit einem Feuerwerk der Tanzeslust. FOTO: Anke Goetsch

Wer den Mut hat, vor dem neuen Musical „Biss dass der Tod euch scheidet“ in der Neustrelitzer Tanzremise Gast des Grusel-Dinners mit „vampirischen“ Köstlichkeiten zu sein, bekommt einen Vorgeschmack darauf, was ihn wenig später in einem kleinen transsilvanischen Dorf erwartet.

Dabei fängt in der Show alles ganz harmlos und harmonisch an: Endlich wieder soll eine Hochzeitgefeiert werden. Doch es kommt nicht einmal zum Ja-Wort, Bräutigam Pavlo wird der Dorfgemeinschaft entrissen und eine dramatische Rettungsaktion beginnt. Der aufgedrehte Zirkusnarr Kräxxer und die „abgehalfterte Operndiva Madame Pirelli“ führen lust- und ein wenig angstvoll die Zuschauer durch eine atemberaubende, verhängnisvolle und verwirrende Nacht.

Fast zwei Stunden lang gestalten die 18 Mitwirkenden ein Feuerwerk der Tanzeslust. Dabei spannen sie in gewohnter Weise einen breiten musikalischen Bogen von folkloristischen Hochzeitstänzen über düsterstes Goa bis zu actionreichen Tanzeinlagen moderner Vampire. Farbenprächtige, „auf den Leib geschneiderte“ Kostüme sowie das perfekte Spiel mit Licht und Feuer tun ein Übriges, damit sich die Zuschauer richtig gruselig wohl fühlen.

Mittendrin als gut aufgelegte „Hannibal Lichter“ Andrea Lichterfeld, die für das Musical in bewährter Weise die Feder führte. „Es war ein Wagnis, ein nicht ganz so lustiges Stück auf die Bühne zu bringen. Ich glaube, es ist gelungen. Endlich konnten die Tänzer richtig zeigen, was sie drauf haben“, erklärt sie.

Überaus glücklich zeigte sich auch der Regisseur und neuer Betreibe der Tanzremise, „Kräxxer“ Christian Arnold. „Das Ensemble zeigt noch mehr als in den Proben, und vor allem haben wir ein tolles Team vor und hinter der Bühne“, so sein erstes Fazit. Begeistert war auch das Premierenpublikum.
Weitere Aufführungen am 7., 8. und 22. Juni sowie am 5. und 6. Juli, 16. August und 6. sowie 7. September,jeweils um 21 Uhr; Karten gibt’s im Theaterservice,
Telefon 03981 206400.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×