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Freibad nimmt Gestalt an: Unternehmer haben Konzept

VonSusanne Böhm

Das Netzwerk „17zwo58“ hat Pläne für die Badeanstalt. Auch einen möglichen Betreiber gibt es.

Feldberg.Jetzt wird‘s konkret. Für die Badeanstalt, die auf dem Feldberger Amtswerder gebaut werden soll, hat sich ein möglicher Betreiber gefunden: Thomas Pfitzner aus Feldberg. Einen Konzept-Entwurf gibt es auch, erarbeitet vom Unternehmernetzwerk „17zwo58 – Feldberg bewegt Dich!“. Zwei Vertreter des Netzwerks und Thomas Pfitzner, selbst auch Mitglied in dem Unternehmerverband, haben ihre Idee jetzt dem Entwicklungsausschuss der Seenlandschaft bei einer nicht öffentlichen Sitzung vorgestellt. Einstimmig befürworteten die Ausschussmitglieder das Vorhaben.
Ziele der Unternehmer sind, dass das Freibad ganzjährig nutzbar ist und viele ansässige Unternehmen profitieren. Der Konzeptentwurf liegt dem Nordkurier vor. Demanch soll die ganzjährige Nutzbarkeit erreicht werden, indem ein Café mit gehobener Qualität eröffnet wird, das sich an den Maximen „Kneipp“, „regionale Frische“ und „Gesundheit“ orientiert. Zusätzlich ist ein einfacher Imbiss vorgesehen. Ein Seminarraum soll Mitarbeiter mittlerer und großer Unternehmen von März bis Oktober nach Feldberg führen. Ganzjährig soll ein Catering-Service angeboten werden. Drei Abendveranstaltungen sollen im Frühjahr, Sommer und Herbst stattfinden. Vorgesehen sind auch eine Station der Wasserwacht, ein Bereich für den Sportverein, ein Sprungturm, Ruhezonen und eine Ausleih-Stelle für Boote. Ein Kletterwald als sportliches Element ist ebenfalls im Konzeptentwurf aufgeführt.

28 einheimische Anbieter
wollen mitmachen
Einheimische Unternehmen sollen einbezogen werden, indem zum Beispiel das Grilleck Rost, das Mecklenburger Fischstübchen oder die Fischerhütte Frankiw Catering-Partner werden. Den Bootsverleih könnten Boots-Berg, die Fahrgastschifffahrt Eberhard und die Sporttouristik Ruhepuls übernehmen. Etwa 28 regionale Anbieter wollen laut Konzept mitmachen.
„Es entsteht eine Badeanstalt, die zu Feldberg passt und eine Qualität bietet, die bislang im Umland nicht vorhanden ist“, heißt es in dem Entwurf. Thomas Pfitzner sei als Betreiber prädestiniert, weil er Begeisterung, Kontakte und sichere Aufträge mitbringe.
Bürgermeisterin Constance Lindheimer ist froh, „dass die Unternehmer Nägel mit Köpfen machen wollen“, und dass die Ideenfindung vorangeht. Das Gebäude will die Gemeinde bauen lassen, Wirtschafts- und Innenministerium des Landes haben eine Förderung zu 100 Prozent angekündigt (der Nordkurier berichtete). Laut Katrin Zemlin, zweite Stellvertreterin der Bürgermeisterin, wollen die Beteiligten das Konzept in den kommenden Wochen verfeinern. Am 13. Juni soll es der Gemeindevertretung vorgestellt werden.

Kontakt zur Autorin
s.boehm@nordkurier.de

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